Aktualisiert 04.06.2015 17:52

French Open

Bacsinszky setzt ihren Triumphzug fort

Die Lausannerin bezwingt Petra Kvitova nach miserablem Start 2:6, 6:0, 6:3. In ihren ersten Grand-Slam-Viertelfinal geht sie als klare Favoritin.

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Timea Bacsinszky scheitert im Halbfinal der French Open an Serena Williams und verliert die Partie in drei Sätzen 6:4, 3:6, 0:6.

Timea Bacsinszky scheitert im Halbfinal der French Open an Serena Williams und verliert die Partie in drei Sätzen 6:4, 3:6, 0:6.

Michel Euler
Serena Williams mimt immer wieder den sterbenden Schwan, kann sich dann aber auf dem Court plötzlich zusammenraffen. Die Amerikanerin ist offenbar stark erkältet.

Serena Williams mimt immer wieder den sterbenden Schwan, kann sich dann aber auf dem Court plötzlich zusammenraffen. Die Amerikanerin ist offenbar stark erkältet.

Francois Mori
Die Schweizerin kann aber dennoch stolz sein auf ihre Leistungen am French Open.

Die Schweizerin kann aber dennoch stolz sein auf ihre Leistungen am French Open.

David Vincent

Timea Bacsinszky zeigte in der vergangenen Woche starke Leistungen und qualifizierte sich erstmals überhaupt für einen Achtelfinal bei einem Grand-Slam-Turnier. Gegen Kvitova konnte sie zunächst nicht ans Gezeigte anknüpfen. Die Weltranglisten-24. leistete sich zu viele Fehler und spielte dennoch zu wenig aggressiv. Vor allem auch beim eigenen Service bekundete sie in der ersten halben Stunde viel Mühe mit weniger als 50 Prozent erster Aufschläge im Feld und fünf Doppelfehlern.

Bacsinszky, die Kvitova beim ersten Duell im Januar im chinesischen Shenzhen geschlagen hatte, liess sich von der schwierigen Startphase nicht aus der Fassung bringen. Sie steigerte sich und schaffte es plötzlich, die gross gewachsene und etwas unbewegliche Kvitova zum Laufen zu bringen. Die zweimalige Wimbledon-Siegerin trug zum 0:6 ihren Teil bei, mit zahlreichen unerzwungenen Fehlern. Fast jeder Angriff landete im Out.

Nun gegen die Nummer 93

Im Entscheidungssatz spielten zum ersten Mal beide gleichzeitig auf einem hohen Niveau. Bacsinszky verteidigte sich gegen die wuchtigen Angriffe von Kvitova exzellent und provozierte immer wieder Fehler bei der Weltranglisten-Vierten. Das erste Break der Schweizerin konnte Kvitova mit dem 3:3 noch kontern. Danach reihte Bacsinszky drei siegreiche Games aneinander.

Im Viertelfinal trifft Bacsinszky am Mittwoch als Favoritin auf die Belgierin Alison Van Uytvanck (WTA 93). Die Chancen auf einen Vorstoss in den Halbfinal stehen alles andere als schlecht. Van Uytvanck hat noch nie eine Spielerin geschlagen, die in den Top 30 der Weltrangliste klassiert ist.

(si)

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