Bademeister in Basel wünschen sich Regen
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Bademeister in Basel wünschen sich Regen

Run auf die Basler Gartenbäder: Bei den anhaltend heissen Temperaturen erfrischen sich pro Woche rund 65000 Besucher im kühlen Nass.

«So langsam wiederholt sich die Situation vom Hitzesommer 2003», weiss Eric Hardman vom Sportamt Basel-Stadt. Die Gartenbäder Joggeli, Eglisee und Bachgraben seien seit Wochen jeden Tag überfüllt, die Bademeister würden langsam an ihre Grenzen stossen. «Nebst den regulären Arbeiten müssen sie Unmengen Abfall entsorgen, das Areal sauber halten und den Rasen wässern», so Hardman weiter. Der Arbeitsplatz würde sich für die Angestellten langsam zum 24-Stunden-Betrieb entwickeln.

Trotz der vielen Besucher – seit der Öffnung der drei Bäder vergnügten sich schon rund 370000 Menschen im kühlen Nass – sei es noch zu keinen schwerwiegenden Unfällen gekommen. Hardman: «Bei der Rutschbahn im Joggeli kommt es manchmal zu Pöbeleien unter Jugendlichen – dort müssen wir extrem wachsam sein.» Ansonsten hätten bis jetzt nur die klassischen Sommer-Bagatellunfälle wie Bienenstiche und Schnittwunden behandelt werden müssen.

Obwohl sich die heissen Tage für die Kassen der Bäder extrem rentieren, sehnt Hardman den Regen herbei: «Dann könnten sich der Rasen und das Personal wenigstens mal wieder ein bisschen erholen.»

Denise Dollinger

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