18.01.2017 14:02

La Digue

Baden am schönsten Strand der Welt

La Digue ist ein Juwel im Indischen Ozean. Am besten lässt sich die Insel per Velo erkunden. Gleich mehrere Traumstrände laden zum Verweilen ein.

von
T. Bolzern
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Beeindruckende Szenerie: Am Anse Source d'Argent ragen gigantische Granitbrocken aus dem weissen Sand.

Beeindruckende Szenerie: Am Anse Source d'Argent ragen gigantische Granitbrocken aus dem weissen Sand.

GÜnter Standl
Obwohl es eine beliebte Touristenattraktion ist, gibt es immer wieder kleine Buchten, die man ganz für sich allein hat.

Obwohl es eine beliebte Touristenattraktion ist, gibt es immer wieder kleine Buchten, die man ganz für sich allein hat.

20M
Den Strand erreicht man über einen Trampelpfad.

Den Strand erreicht man über einen Trampelpfad.

20M

Gigantische Granitbrocken, weisser Sand, türkisblaues Wasser und schwankende Palmen: Wer das Paradies sucht, wird auf La Digue fündig. Das tropische Idyll liegt im Indischen Ozean und gehört zu den Seychellen, nördlich von Madagaskar.

Der Anse Source d'Argent am südwestlichen Zipfel von La Digue ist ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Er wurde mit zahlreichen Preisen überhäuft und ist laut dem Luxusmagazin «Condé Nast Traveller» sogar der schönste Strand der Welt.

Trampelpfad zum Traumstrand

Der Weg dorthin führt durch das L'Union Estate vorbei an den ehemaligen Vanilleplantagen und alten Kokosnussmühlen. Das Museum im Park gibt Einblick in die koloniale Geschichte der Insel. Am Ende der schmalen Küstenstrasse geht es erst durch eine Palmenallee, dann per Trampelpfad zum Strand.

Dort gibt es die beeindruckendsten Felsformationen der Inselgruppe zu sehen, die vor mehreren hundert Millionen Jahren die Bergspitzen des damaligen Superkontinents Gondwana waren.

Wirklich teilen muss man sich den Platz nicht. Der Anse Source d'Argent streckt sich über mehrere hundert Meter. Immer mal wieder gibt es lauschige Örtchen im Schatten oder abgeschirmte Abschnitte hinter den Felsen. Schwimmer werden hier allerdings wenig glücklich werden, da das Wasser zu seicht ist.

Spektakulär auch aus der Luft: der Strand Anse Source d'Argent auf La Digue. (Drohnenvideo zur Verfügung gestellt vom Reiseblog Littlecity.ch)

Auf dem Sattel zur Schildkröte

Auf dem Eiland gibt es aber auch noch zahlreiche weitere Strände zu entdecken, wo man schnorcheln und schwimmen kann. Am Anse Fourmis, auf der anderen Seite der Insel, schlagen die Wellen heftiger gegen das Land. Am Anse Severe gibt es – wenn man Glück hat – auch Schildkröten zu sehen.

Das beste Fortbewegungsmittel, um die Insel zu erkunden, ist das Velo. Ganz umrunden lässt sich La Digue damit aber nicht. Dafür hat man die Strasse praktisch für sich allein. Autos gibt es nur wenige.

Dagegen wirkt das Leben in der Hauptstadt Victoria auf Mahé (72'000 Einwohner) fast hektisch. Wirklich wild ist es aber auch dort nicht: Auf der ganzen Insel gibt es lediglich drei Lichtsignale.

Grenzenlos

Vom 20. bis 22. Januar findet in St. Gallen die Freizeit- und Fernweh-Messe Grenzenlos statt. Gastland sind in diesem Jahr die Seychellen.

Anreise und Übernachtung

Ab Zürich gibt es mehrere Möglichkeiten, um auf die Seychellen zu fliegen: etwa mit Emirates und einem Zwischenstop in Dubai. Auf der Inselgruppe gibt es viele verschiedenen Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten. Um die verschiedenen Inseln zu erkunden eignet sich zum Beispiel das Hilton Northholme Resort & Spa auf Mahé. Dort gibt es keine Zimmer im klassischen Sinne, sondern nur alleinstehende Villen. Preise starten bei 385 Franken (Doppelzimmer). Mit eigenem Pool bei 730 Franken. Die Reise fand auf Einladung des Tourismusbüros der Seychellen (STB) und den Hilton Hotels statt.

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