Alicante: Badeverbot in Spanien wegen Killerquallen
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AlicanteBadeverbot in Spanien wegen Killerquallen

Die spanischen Behörden haben wegen einer giftigen Quallenart Massnahmen ergriffen. Betroffen sind die Strände zwischen El Campella und Torrevieja.

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Die «Portugiesische Galeere» bekannt hat jetzt auch Mallorca erreicht.

Die «Portugiesische Galeere» bekannt hat jetzt auch Mallorca erreicht.

Illes Balears
Ihr Stich kann Lähmungserscheinungen auslösen – und wegen Atem- oder Herzstillstand sogar tödlich enden.

Ihr Stich kann Lähmungserscheinungen auslösen – und wegen Atem- oder Herzstillstand sogar tödlich enden.

Islands in the Sea 2002,
An ihren Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweissen enthalten.

An ihren Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweissen enthalten.

iStock/Landbysea

An den Stränden Spaniens zwischen El Campella und Torrevieja weht die rote Fahne: Wegen einer Invasion der für den Menschen gefährlichen Quallenart Portugiesische Galeere herrscht ein mehrere Kilometer langes Badeverbot.

«Wir haben für das Pfingstwochenende entsprechende Massnahmen getroffen, damit nichts passieren kann. Die Rettungseinheiten befinden sich in Alarmbereitschaft», so die Tourismus-Zuständige Mari Carmen de España zur spanischen Zeitung «El Pais».

Dass die Qualle vor der Küste des beliebten Touristenortes Alicante auftaucht, ist nicht neu. Bereits im April kam es zu einer Masseninvasion und führte zu einem ersten Badeverbot.

Sind Sie gerade in Spaninen und dürfen nicht im Meer baden? Berichten Sie uns von Ihren Ferien-Erlebnissen!

Giftige Nesselzellen

Auf den bis zu 30 Meter langen Tentakeln der bläulich schimmernden Qualle sitzen giftige Nesselzellen. Der Kontakt mit ihnen ist äusserst schmerzhaft und kann bei geschwächten Menschen einen neurogenen Schock auslösen, der sogar tödlich enden kann.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist normalerweise nicht im Mittelmeer heimisch. Vermutlich wurde sie durch starke Strömungen vom Atlantik durch die Strasse von Gibraltar bis an die alicantinische Küste gespült.

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