Sommer 2013: Badis mit durchzogener Bilanz
Aktualisiert

Sommer 2013Badis mit durchzogener Bilanz

Der Sommer bot von nasskalt bis brennend heiss an Temperaturen alles - Hoch und Tiefs gibts auch in der Bilanz der Ostschweizer Badis.

von
taw
Abkühlung bei rund 30 Grad im Familienbad der "Drei Weihern".

Abkühlung bei rund 30 Grad im Familienbad der "Drei Weihern".

Im Mai sah es für die Ostschweizer Badis noch düster aus - Gäste und Einnahmen blieben wegen des schlechten Wetters aus. «Der Saisonstart ging völlig in die Hose. Im Mai und Juni kamen kaum Gäste», sagt Roland Lüscher, Leiter des Seebads Romanshorn. Das bestätigt auch Lars Köhler, Bademeister im Schwimmbad Arbon: «Bis Mitte Juni haben wir 40% weniger Eintritte als im Vorjahr verkauft.»

Während Sommerferien top

Der Juli sorgte dann überraschend mit Höchsttemperaturen bis zu 37 Grad für gute Zahlen gesorgt: «Nach dem Hitzesommer 2003 war 2013 für uns ein Rekordjahr. Die ganzen Sommerferien waren mit 113 000 Gästen absolut top», sagt Felix Lenz, Leiter Schwimmbad Hörnli in Kreuzlingen. Gezählt würden dabei nur die zahlenden Badegäste – Kinder und Schulklassen würden in der Statistik nicht aufgeführt. Laut Heinz Brunner, Leiter Bad und Eis beim Sportamt St.Gallen, waren die Sommerferien für die Badis in der Stadt St.  Gallen gar gar die besten seit 27 Jahren: «Der miserable Start in die Saison konnte ausgeglichen werden.»

Der heisse Juli konnte allerdings nicht überall den schlechten Saisonstart ausgleichen. Für das Seebad Romanshorn ist es laut Roland Lüscher mit unter 90 000 Eintritten einer der schlechtesten Sommer seit rund 20 Jahren.

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