«Mandarinli»: Bähnler wollen oranges Traditions-Zügli erhalten
Publiziert

«Mandarinli»Bähnler wollen oranges Traditions-Zügli erhalten

Der Bahnhistorische Verein Solothurn-Bern will eines der ausrangierten «Mandarinli» erhalten. Ende 2019 ging die Ära der leuchtend orangen RBS-Züge zu Ende.

von
sul
1 / 5
Die letzten «Mandarinli» des RBS waren bis Mitte Dezember im Einsatz.

Die letzten «Mandarinli» des RBS waren bis Mitte Dezember im Einsatz.

Facebook/Bahnhistorischer Verein Solothurn Bern
Sie wurden durch die neuen «Worbla»-Züge (rechts) ersetzt.

Sie wurden durch die neuen «Worbla»-Züge (rechts) ersetzt.

Facebook/Bahnhistorischer Verein Solothurn Bern
Die auffälligen Zugkompositionen waren seit den 1970-er Jahren auf dem RBS-Bahnnetz unterwegs.

Die auffälligen Zugkompositionen waren seit den 1970-er Jahren auf dem RBS-Bahnnetz unterwegs.

Facebook/Bahnhistorischer Verein Solothurn Bern

Mitte letzten Dezember gingen auch die beiden letzten «Mandarinli»-Züge des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) in den Ruhestand. Sie wurden durch die neuen «Worbla»-Züge ersetzt.

Die auffälligen Zugkompositionen waren seit den 1970-er Jahren auf dem RBS-Bahnnetz unterwegs. Bei ihrer Einführung galten die Züge als Pionierleistung: Das Mandarinli war das erste S-Bahn-Fahrzeug der Schweiz. Passagiere mussten nicht mehr zwei Türen passieren, um zum Sitzbereich zu gelangen. Der Direkteinstieg war damals eine Neuheit.

Neues Leben auf Madagaskar

Heute stünden die letzten verbliebenen «Mandarinli» vor einer ungewissen Zukunft, schreibt der Bahnhistorische Verein in einer Mitteilung vom Freitag. Eines der Fahrzeuge möchte der Verein erhalten. Interessierte werden am 18. Februar zu einem Informationsabend eingeladen.

Zwei der ausrangierten Fahrzeuge sollen in Afrika ein neues Leben erhalten, genauer gesagt auf Madagaskar. Die alten «Mandarinli» wurden durch die neuen «Worbla«-Züge ersetzt. Auch sie erstrahlen in leuchtendem Orange.

(sul/sda)

Deine Meinung