Bär macht es sich in der Schweiz gemütlich
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Bär macht es sich in der Schweiz gemütlich

Der Mitte letzter Woche in Graubünden eingewanderte junge Braunbär hält sich weiterhin im Münstertal auf. Das Tier, das sich schon über diverse Bienenkästen hermachte, wurde erstmals von einem Jäger gesehen.

Der knapp eineinhalbjährige Bär habe keine weiteren Bienenkästen nach Honig durchsucht und verhalte sich im Münstertal weitgehend stationär, sagte der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi am Dienstag auf Anfrage. Das Tier war vorher in Livigno (I) beobachtet worden.

Die Provinz Bozen hat inzwischen von der Zentralregierung in Rom die Erlaubnis erhalten, diesen Bären einzufangen, falls er auf italienisches Gebiet zurückkehrt. Der Grund ist, dass er im Südtirol zu viele Schafe getötet hat, wie die italienische Nachrichtenagentur ansa berichtete.

Weder neue Spuren noch Beobachtungen gibt es vom etwas älteren Bären in Graubünden, der Anfang Juni in Zernez im Unterengadin von mehreren Personen gesichtet wurde. Von diesem Tier wurden später Tatzenabdrücke im Schnee, Haare sowie Kot in den Davoser Seitentälern Dischma und Sertig entdeckt. (sda)

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