«Bären-Park» genehmigt

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«Bären-Park» genehmigt

Der Berner Gemeinderat hat das redimensionierte Projekt «Bären-Park» genehmigt, das den historischen Bärengraben ergänzen wird.

Die Anlage, die auch ein Bad im Aarewasser ermöglicht, wurde dabei um einen Fünftel auf 6.500 Quadratmeter verkleinert, wie die Behörden am Donnerstag bekanntgaben. Im Juni 2007 entscheidet das Berner Stimmvolk.

Das siegreiche Wettbewerbsprojekt «Bären-Park» war in den letzten Monaten im Auftrag der Regierung durch das Architektenteam Klötzli und Friedli aus Bern überarbeitet worden. Die Anlage wurde nun um 1.900 auf 6.500 Quadratmeter verkleinert, aber im Erscheinungsbild belassen. Verzichtet wird auf den Ausbau und die Umnutzung des historischen Bärengrabens. Die alten Stallungen werden vielmehr in ihrer jetzigen Form weiterverwendet. Der grosse Graben bleibt dabei den Bären vorbehalten und wird durch einen unterirdischen Gang mit der neuen Bärenanlage verbunden. Das verschmälerte Bärenbad ist in den Hang hineingebaut und wird von Aarewasser gespeist.

Der Gemeinderat zeigte sich erfreut über die Unterstützung des «Bären-Parks» durch die Mobiliar-Versicherung mit zweieinhalb Millionen Franken. Zu den Gesamtkosten wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Der neue Park werde das Wahrzeichen der am Ende der Unteren Altstadt nicht nur erhalten, sondern auch ein Vorbild im Bereich Tierhaltung und Landschaftsarchitektur sein, hält die Stadtregierung fest. Sie hat die Präsidialdirektion nun beauftragt, die öffentliche Auflage des Projekts bis Mitte kommenden August vorzubereiten. Die Volksabstimmung ist für den Juni 2007 geplant. (dapd)

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