Kein Fisch: Bärenbaby «gefischt»
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Kein FischBärenbaby «gefischt»

Eine verzweifelte Bärenmutter versuchte, ihren Sprössling aus den Fängen eines Fischernetzes zu befreien. Die rettende Idee kam ausgerechnet einem Fischer.

von
dga

(Quelle: APTN Video)

Ein junger Schwarzbär verfing sich an einem Ankerplatz in der Stadt Anchorage im US-Bundesstaat Alaska in einem Fischernetz. Doch dort wieder rauszukommen war leichter gedacht als getan: Die Mutter des Bärenjungen habe alles daran gesetzt, ihr in Not geratenes Baby vom Netz zu befreien - erfolglos. Dies berichtete der Fischer Dane Havard gegenüber APTN Television. Havard gehört das Grundstück am See, an dem er regelmässig mit grossen Netzen auf Fischfang geht und diese anschliessend am Ufer deponiert, in welche sich letzten Montag der kleine Meister Petz verhedderte.

Als Havard zusammen mit einem Freund von einer Angeltour auf sein Anwesen zurückkehrte, sei er auf die beiden Schwarzbären gestossen. Dann hatte er die rettende Idee: Havard befestigte das Netz an seinem Geländewagen, mit dem er anschliessend den vermeintlichen Fang im Rückwärtsgang aus dem Schilf an Land zog. Das verängstigte Bärenbaby geriet in Panik, wie im obigen Video deutlich zu hören ist.

Während der Befreiungsaktion tauchte ein dritter Bär auf, vermutlich ein weiteres Junges der Bärin, welches das Geschehen mitzuverfolgen schien. Dann endlich die langersehnte Befreiung: Die Bärin konnte das Netz mit ihren Zähnen zerreissen und ihren Kleinen dort rausholen. Die pelzigen Artgenossen ergriffen schliesslich die Flucht und verschwanden im Dickicht.

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