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BAG warnt: Salmonellen im Ziegenkäse

Das BAG hat vor dem Konsum von Salmonellen verseuchtem Ziegenkäse einer französischen Firma gewarnt. In der Schweiz erkrankten zwei Personen.

Laut BAG befinden sich trotz Rückrufaktion noch rund 18 Kilogramm Käse in Privathaushalten.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt, die drei Sorten Ziegenkäse nicht mehr zu konsumieren. Sie sollten vielmehr ins jeweilige Geschäft zurückgebracht werden, wie das BAG am Freitag mitteilte.

Mehrere Personen erkrankt

Die betroffene Ware sei an drei Zwischenhändler in der Deutschschweiz und im Tessin ausgeliefert worden, präzisierte BAG- Sprecher Markus Kaufmann. Bei den zwei erkrankten Personen handle es sich um Personen aus dem Kanton Genf.

Wer von dem Ziegenkäse gegessen habe, solle bei Auftreten von Symptomen wie fiebrige Magen-Darmerkrankungen einen Arzt aufsuchen, rät das BAG. Für Kleinkinder, Schwangere und ältere Personen kann eine Infektion mit Salmonellen lebensgefährlich sein.

Warnung der französischen Behörden

Neben der Schweiz sei es auch in Schweden nach dem Genuss dieser Käse zu Erkrankungen gekommen. Daraufhin hätten die zuständigen französischen Behörden eine Warnung veröffentlicht. Gleiche Warnungen an die Konsumenten ergingen dieser Tage in Deutschland und Österreich.

Bei den betroffenen Käsen handelt es sich um folgende Produkte: «Le petit fiancé des Pyrénées» (Mindesthaltbarkeit -14.8.), «Le cabri ariégeois» (-26.7.) und «Le cabrioulet» (-31.7.). Sie sind alle vom Hersteller Sarl de Fromagerie du Col del Fach.

(sda)

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