Wegen «Missbrauch»: Baghdatis muss für Ausraster zahlen
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Wegen «Missbrauch»Baghdatis muss für Ausraster zahlen

Während der Partie gegen Stanislas Wawrinka hat Marcos Baghdatis in 30 Sekunden gleich vier Schläger zertrümmert. Nun wird der Zypriote für seinen Zerstörungswut zur Kasse gebeten.

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pre

Baghdatis zerstört vier Schläger in 30 Sekunden. (Quelle: YouTube)

Marcos Baghdatis wollte der früheren Weltnummer 1 Marat Safin, der in seiner Karriere nicht weniger als 1055 Schläger zerstörte, wohl Konkurrenz machen. Auf ganz so viel kommt die Weltnummer 44 zwar (noch) nicht. Nach den beiden verlorenen ersten Sätzen gegen Stanislas Wawrinka zerlegte Baghdatis aber zunächst ein Racket und legte sogleich nach.

Drei weitere Schläger, die neben seinem Stuhl lagen, mussten daran glauben. Zwei von ihnen waren noch in Plastikfolie gewickelt. «Vier Schläger, das ist beeindruckend. Wow», sagte die fünfmalige Australian-Open-Siegerin Serena Williams zum Frustanfall des Zyprioten.

Nicht ganz so lustig fand der Schiedsrichter der Partie Baghdatis' Zerstörungswut. Wayne McKewen verhängte gegen den früheren Melbourne-Finalisten eine Strafe in Höhe von 800 Dollar wegen «Missbrauchs von Schlägern und Ausrüstung».

Der 26-Jährige wird es verschmerzen können: Für die Zweitrunden-Qualifikation schütten die Organisatoren des Australian Open ein Preisgeld von 33 300 Dollar aus. In seiner bisherigen Karriere hat er bislang ein Preisgeld von insgesamt knapp 4,7 Millionen Dollar kassiert. (pre/sda)

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