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FinanzkriseBald 100 US-Bankpleiten in diesem Jahr

In den USA sind im Zuge der Finanzkrise zwei weitere Banken zusammengebrochen. Die Behörden schlossen am Freitag die Jennings State Bank in Minnesota und die Southern Colorado National Bank.

Damit sind seit Jahresanfang bereits 98 US-Banken Pleite gegangen - fast viermal so viele wie im gesamten vergangenen Jahr. 2008 traf es insgesamt 25 Institute, 2007 lediglich drei. Die Einlagensicherung FDIC rechnet bis 2013 mit Kosten in Höhe von 100 Mrd. Dollar für Bankenpleiten. Die meisten Zusammenbrüche wird es nach Einschätzung der Behörde in diesem und im kommenden Jahr geben. Deren Kasse wird dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Behörde will nun bei den Banken die Gebühren für drei Jahre im voraus einsammeln, um den Sicherungsfonds wieder aufzufüllen. Die geschlossenen Banken werden meist von anderen Instituten übernommen, die FDIC muss sich aber oft verpflichten, einen Teil der möglichen Ausfälle zu übernehmen.

Es trifft meist kleinere regionale Banken - die schiere Masse wiegt trotzdem schwer auf dem Einlagensicherungsfonds. Gemäss den letzten verfügbaren Angaben schmolz er per Ende Juni auf 10,4 Mrd. Dollar. Das war der niedrigste Stand seit 16 Jahren. Mit dem vorgezogenen Einzug der Gebühren will die FDIC rund 45 Mrd. Dollar hereinholen. (sda)

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