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GrossbritannienBald heisst es «Julian Assange TM»

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat in Grossbritannien einen Antrag auf Markenschutz für die Begriffe «Julian Assange» und «Wikileaks» eingereicht.

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Julian Assange hat am 14. Februar ѕowohl für seinen Namen als auch für die Website Wikileaks beim britischen «Intellectual Property Office» mehrere Markenzeichen beantragt. Wie das Onlineportal «Gawker» mutmasst, dürfte Assanges Antrag aber unter seinen Fans auf grosses Unverständnis stossen – denn der Australier hatte bislang sein Projekt stets als Non-Profit-Unterfangen präsentiert.

Der Antrag auf Markenschutz, der zurzeit nur für das Vereinigte Königreich eingereicht wurde, macht laut Experten wenig Sinn, wenn es nicht auch in anderen Ländern beantragt wird. «Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie die US-Behörden auf einen möglichen Antrag einer Organisation reagieren, die sie illegaler Aktivitäten beschuldigen» kommentierte James Nixon im britischen Fachmagazin «thing».

Assange spricht

Mit seinem Antrag macht Julian Assange einen auf Sarah Palin: Auch die ehemalige US-Vizepräsidentschaftskandidatin beantragte Anfang Februar Markenschutz für ihren Namen und den ihrer Tochter Bristol. In Politikerkreisen ist das allerdings eine unübliche Sache, mit dem eigenen Namen persönlichen finanziellen Profit anzustreben.

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