Naturspektakel - So war die Sonnenfinsternis am Donnerstag-Mittag
Aktualisiert

NaturspektakelSo war die Sonnenfinsternis am Donnerstag-Mittag

Als sich der Mond am Donnerstag teilweise vor die Sonne schob, konnten wir ein spektakuläres Naturschauspiel beobachten. Kurz vor 11.30 Uhr ging es los.

von
Angela Rosser
Video: 20min

Darum gehts

  • Am Donnerstag war eine Sonnenfinsternis zu beobachten.

  • Der Mond verdeckte dieses Mal aber etwa sieben Prozent der Sonne.

  • Die nächste totale Sonnenfinsternis gibt es in der Schweiz erst wieder in sechzig Jahren zu sehen.

Es war wieder einmal so weit. Wir konnten eine, zumindest partielle, Sonnenfinsternis beobachten. Da es sich um keine vollständige oder ringförmige Sonnenfinsternis handelte, sahen wir von der Schweiz aus nur einen kleinen Teil davon und es sah eher so aus, als ob der Mond die Sonne anknabbern würde.

Auch mit dem Wetter hatte Glück, wer das Spektakel miterleben wollte. Um die Mittagszeit zeigte sich der Himmel recht sonnig, sodass nur wenige Wolken die Sicht auf die Sonne verdeckten.

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Wenn der Mond die Sonne quasi nur streift, sehen wir eine partielle Sonnenfinsternis. Die kann, wie in der Mitte des Bildes, sehr ausgeprägt, oder wie ganz links, eher subtil sein.

Wenn der Mond die Sonne quasi nur streift, sehen wir eine partielle Sonnenfinsternis. Die kann, wie in der Mitte des Bildes, sehr ausgeprägt, oder wie ganz links, eher subtil sein.

imago images/Hindustan Times
Bei einer totalen Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne komplett und man sieht nur noch einen Schein rund um den schwarz wirkenden Mond. 

Bei einer totalen Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne komplett und man sieht nur noch einen Schein rund um den schwarz wirkenden Mond.

imago images/Backyard Photograph
Wenn sich der Mond noch zu weit von der Sonne entfernt befindet um sie komplett abzudecken, spricht man von einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Bei dieser Art schiebt sich der Mond zwar auch komplett vor die Sonne, ist aber zu klein um diese ganz zu verdunkeln. Es bleibt ein Ring sichtbar.

Wenn sich der Mond noch zu weit von der Sonne entfernt befindet um sie komplett abzudecken, spricht man von einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Bei dieser Art schiebt sich der Mond zwar auch komplett vor die Sonne, ist aber zu klein um diese ganz zu verdunkeln. Es bleibt ein Ring sichtbar.

imago/All Canada Photos

Um 12.15 am besten sichtbar

Bei einer totalen Finsternis schiebt sich der Mond direkt vor die Sonne und verdeckt diese ganz. Bei einer ringförmigen zieht der Mond auch vor der Sonne vorbei, ist jedoch relativ weit weg und hinterlässt einen gleissend hellen Ring um die schwarze Fläche des Mondes. Bei der partiellen Finsternis verdeckte der Mond diesmal nur knapp sieben Prozent der Sonne. Sichtbar war das Ereignis aber trotzdem und zwar am besten um 12.15 Uhr.

Die letzte partielle Sonnenfinsternis gab es davor in der Schweiz 2015 zu erleben. Damals waren aber rund 65 Prozent der Sonne kurzzeitig verdeckt. Am Donnerstag waren es nur rund sieben Prozent, daher änderte sich auch an den Licht- und Temperaturverhältnissen kaum etwas. Die nächste, vielleicht etwas eindrücklichere, partielle Sonnenfinsternis gibt es schon in etwas mehr als einem Jahr am 25. Oktober.

Eine Sonnenbrille reicht nicht

Zur Beobachtung eines solchen Naturschauspiels nutzt man am besten eine spezielle Finsternis-Brille, um seine Augen zu schützen. Da die Sonne extrem hell ist und die Augenlinsen die Sonnenstrahlen bündeln, kann das die Netzhaut verbrennen – ähnlich einer Lupe und einem Stück Papier. Eine reine Sonnenbrille schützt nicht genug. In einzelnen Optik-Fachgeschäften kann eine solche Spezialbrille erworben werden.

Die letzte in der Schweiz gut sichtbare Sonnenfinsternis fand am 11. August 1999 statt. Die nächste totale Sonnenfinsternis werden wir hierzulande erst im September 2081 sehen. Wer vorher eine totale Sonnenfinsternis erleben möchte, könnte dafür am vierten Dezember 2021 in die Antarktis reisen.

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