Aktualisiert 13.02.2019 16:42

Kiosk der ZukunftBald muss man hier weder anstehen noch scannen

Valora plant ein neues Kiosk-Format: In der K Kiosk Box gibt es keine Kassen – die Artikel muss man nicht einmal mehr selbst scannen.

von
vb
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Valora testet die K Kiosk Box. Dort muss man seine Waren nicht einmal mehr selber scannen. Der Einkauf wird über die App geregelt. Im Bild: Ein klassischer Kiosk von Valora.

Valora testet die K Kiosk Box. Dort muss man seine Waren nicht einmal mehr selber scannen. Der Einkauf wird über die App geregelt. Im Bild: Ein klassischer Kiosk von Valora.

Keystone/Marcel Bieri
Im neuen Ladenformat namens Avec Box von Valora müssen Kunden künftig nicht mehr an der Kasse anstehen. (Im Bild: Visualisierung des Ladenkonzepts)

Im neuen Ladenformat namens Avec Box von Valora müssen Kunden künftig nicht mehr an der Kasse anstehen. (Im Bild: Visualisierung des Ladenkonzepts)

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Kiosk-Betreiber Valora plant das neue Ladenformat ohne Kassen für 2019.

Kiosk-Betreiber Valora plant das neue Ladenformat ohne Kassen für 2019.

Keystone/Martin Ruetschi

Reinlaufen, einkaufen, rauslaufen – ohne an der Kasse anzustehen. Das plant Valora in seinen neuen K Kiosk Boxen. Sogar das Scannen der Produkte entfällt.

Der Kunde solle mittels der K-Kiosk-Box-App in den Laden gelangen, seine Produkte vom Regal nehmen und den Laden wieder verlassen, schreibt Valora in einer Mitteilung. So werde der Einkaufsprozess «noch einmal beschleunigt».

Zusammenarbeit mit US-Firma

Ermöglicht wird der Kiosk der Zukunft durch die Zusammenarbeit mit dem US-Tech-Start-up AiFi. Seine Auto-Checkout-Technologie ermögliche es, das neue Retail-Format zu testen, schreibt Valora in einer Mitteilung.

Die Checkout-Lösung funktioniert mit künstlicher Intelligenz, Edge Computing und skalierbarer Sensorfusionstechnologie. Sie funktioniert mit zwei Komponenten. Einerseits werden in der K Kiosk Box zahlreiche Sensoren und Kameras installiert. Auf der anderen Seite sorgt ein Computerprogramm dafür, dass die von den Sensoren übermittelten Daten verarbeitet werden und die Einkaufstranskation dem Kunden richtig zugeschrieben wird.

Standort noch offen

Das Ziel von Valora ist es, noch 2019 testweise eine erste K Kiosk Box mit der Auto-Checkout-Technologie zu eröffnen. Sie soll eine Ladenfläche von rund 20 Quadratmetern umfassen. Das neue Shop-Konzept soll an Standorten zum Einsatz kommen, wo es bislang kein oder nur ein sehr geringes Convenience-Angebot gibt. An welchem Standort die erste Kiosk-Box eröffnet wird, ist noch offen. Visualisierungen gibt es noch keine.

Je nach rechtlichen Rahmenbedingungen und Mietverträgen sollen die Läden mit dem neuen Konzept «idealerweise» an 7 Tagen in der Woche während 24 Stunden geöffnet sein, heisst es weiter. Neben dem gängigen Kiosksortiment sollen auch Frischprodukte angeboten werden.

Mit der K Kiosk Box führt Valora das Konzept der Avec Box, die ebenfalls geplant ist, noch einen Schritt weiter. Bei der Avec Box, die im Frühjahr 2019 an den Start geht, kann ebenfalls mittels App eingekauft werden. Allerdings muss man dort die Artikel noch selber scannen.

(vb/sda)

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