Aktualisiert 06.02.2008 22:31

Bald Verbot für Heizpilze?

Immer
mehr Gaststätten
heizen mit Strahlern
Aussenanlagen.
Der Kantonsrat
könnte den
Klimakillern
in der nächsten
Session einen Riegel
schieben.

In den Skigebieten sind derzeit auf Restaurantterrassen viele Heizpilze anzutreffen. Sie sollen den Gästen einen längeren Aufenthalt im Freien ermöglichen. «Jetzt in der Hochsaison sind wir froh, dass wir mit den Pilzen auch bei schlechter Witterung die Terrasse nutzen können», sagt etwa Gerant Maurice Gmür vom Restaurant Kabinenbahn in Flumserberg.

In St.Gallen haben mehrere Bars und Clubs Heizpilze für ihre Türsteher. Den wenigsten ist aber bewusst, dass diese regelrechte CO2-Schleudern sind: Gemäss Greenpeace haben vier Gas-Strahler gleich viel Ausstoss wie sechs Autos.

Zwei Drittel von rund 7000 20minuten.ch-Usern fanden darum gestern, Heizstrahler sollten in der Schweiz verboten werden. Auch Marcel Sturzenegger, Leiter der kantonalen Energiefachstelle St.Gallen, bezeichnet die Beheizung der Aussenluft als Untugend.

Nun liegt der Ball bei den St.Galler Kantonsräten. In der Februar-Session können sie im Rahmen des Energiekonzepts eine Bewilligungspflicht für Aussenheizungen beschliessen.

Annette Hirschberg

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.