Zürich: Bald wirtet Vegi-Papst Hiltl auch auf dem PKZ-Dach
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ZürichBald wirtet Vegi-Papst Hiltl auch auf dem PKZ-Dach

Neue Restaurants auf den Dächern der Zürcher Bahnhofstrasse: Ab nächster Woche gibt es Asia-Food auf dem Modissa-Gebäude und ab September ein Hiltl-Buffet bei PKZ Women.

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som
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Betreiber Michel Péclard (l), Küchenchef Thomas Schwörer und Geschäftsführer David Allemann servieren ab nächster Woche Dumplings im 6. Stock des Modissa-Hauses.

Betreiber Michel Péclard (l), Küchenchef Thomas Schwörer und Geschäftsführer David Allemann servieren ab nächster Woche Dumplings im 6. Stock des Modissa-Hauses.

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Nur wenige Meter entfernt, im dritten Stock auf dem Dach des PKZ-Women-Hauses, wirtet ab September Rolf Hiltl - sein Dachterrassen-Restaurant befindet sich auf der linken Seite des Gebäudekomplexes.

Nur wenige Meter entfernt, im dritten Stock auf dem Dach des PKZ-Women-Hauses, wirtet ab September Rolf Hiltl - sein Dachterrassen-Restaurant befindet sich auf der linken Seite des Gebäudekomplexes.

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Péclard freut sich darüber: «Es sollen ruhig noch mehr an die Bahnhofstrasse kommen, damit sie noch lebendiger wird.»

Péclard freut sich darüber: «Es sollen ruhig noch mehr an die Bahnhofstrasse kommen, damit sie noch lebendiger wird.»

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Rolf Hiltls Imperium ist bald um einen Standort reicher: Neben den geplanten Restaurants in der Sihlpost und an der Langstrasse will er nun auch hoch hinaus: «Ja, wir eröffnen im September ein neues Restaurant auf dem Dach des PKZ-Women-Gebäudes an der Bahnhofstrasse 88», verriet er 20 Minuten. 150 Sitzplätze wird es im Innen- und Aussenbereich im dritten Stock des hinteren Gebäudeteils geben, Café, Lounge und Bar inklusive. Wie gewohnt können sich die Gäste am Buffet vegetarisches und veganes Essen auf ihre Teller laden.

«Die Preise werden ähnlich wie in unseren anderen Restaurants sein», verspricht Hiltl. Ebenfalls will er vieles vom gewohnten Einrichtungsstil übernehmen, allerdings wird das Interieur ein bisschen edler: «Wir passen uns der Umgebung an, aber die Leute sollen sich hier wohlfühlen.» Dank eines separaten Eingangs wird das Rooftop-Restaurant auch ausserhalb der Ladenöffnungszeiten zugänglich sein. «Von der Terrasse aus hat man einen herrlichen Blick über die Bahnhofstrasse», sagt Hiltl. Zudem gebe es eine zweite, ruhigere Aussenfläche mit Blick auf den Innenhof. Über den Mietpreis schweigt er sich aus: «Er ist aber fair.»

«Das Hiltl zieht wie unser Laden viele attraktive Frauen an»

Angefragt wurde Hiltl von PKZ-Inhaber Olivier Burger persönlich. Dieser freut sich sehr über dessen Zusage: «Er war mein absoluter Wunschkandidat, da er ein sehr innovativer Unternehmer ist.» Zudem passe das Restaurant perfekt zum grössten Damenmodehaus der Schweiz: «Das Hiltl zieht wie unser Laden viele attraktive Frauen an. Das freut die Männer, die ebenfalls herzlich willkommen sind.» Ziel sei es auch, dass durch das Restaurant die Bahnhofstrasse auch nach Ladenschluss belebt werde.

Asiatische Teigtaschen auf dem Modissa-Hochhaus

Dafür könnte schon ab dem nächsten Mittwoch der bekannte Zürcher Gastronom Michel Péclard sorgen, der nur wenige Meter entfernt auf dem Dach des 6. Stocks des Modissa-Modehauses ein Restaurant eröffnet. Insgesamt 100 Plätze gibt es im Innen- und Aussenbereich. «Es ist die coolste Location in Zürich mit einem edlen Interieur und einem traumhaften Ausblick.»

Einen Namen hat ihr Péclard, der unter anderem auch die Pumpstation oder die Milchbar betreibt, nicht gegeben: «Wir hatten viele Ideen, aber zuletzt wird sowieso jeder von Modissa reden.» Klar ist jedoch sein Konzept: Das Personal fährt mittags und abends mit einem Dumplingwagen zu den Tischen. «Wir servieren den Gästen die heissen asiatischen Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen», so Péclard. Es könne aber auch mal ein Hackbraten oder Angus-Beef auf dem Wagen sein. «Nicht fehlen werden auch Salate, kalte Speisen und ein grosszügiges Dessertangebot.» Bezahlt werde an der Bar: «Der Gast soll möglichst wenig Wartezeiten haben.» Dass er im September Hiltl als Konkurrenz bekommt, freut ihn: «Es sollen ruhig noch mehr an die Bahnhofstrasse kommen, damit sie noch lebendiger wird.»

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