«Nur» 91 Millionen: Bale doch nicht teuerster Spieler aller Zeiten
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«Nur» 91 MillionenBale doch nicht teuerster Spieler aller Zeiten

Nach Angaben von Real-Präsident Florentino Pérez war Gareth Bale preiswerter als sein Teamkollege Cristiano Ronaldo. Bale muss die Transfer-Krone also wieder abgeben.

von
bte

Von 100 Millionen Euro war bis anhin die Rede, die Real Madrid im Sommer an Tottenham Hotspur überwiesen hat, um Top-Star Gareth Bale loszueisen. Damit galt Bale als der teuerste Spieler aller Zeiten vor Teamkollege Cristiano Ronaldo. Diesen hatten die Königlichen 2009 für 94 Millionen Euro von Manchester United verpflichtet.

Florentino Pérez liess nun aber durchblicken, dass Bale «nur» 91 Millionen Euro gekostet habe – ein wahres Schnäppchen. Darüber hinaus gebe es «eine Lebensversicherung gegen Unfälle in der Höhe seiner Ablösesumme», so Pérez im spanischen Fernsehen. Den Weltrekord muss der Waliser also wieder an seinen portugiesischen Mannschaftskameraden Ronaldo abgeben.

Für Kritik an der extrem hohen Transfersumme hat Pérez nicht viel übrig: «Es kann der vielleicht günstigste Transfer in der Geschichte werden», erklärte der Spanier. «Die teuren Spieler haben Madrid zu dem gemacht, was es heute ist.» Ausserdem nehme man mit teuren Spielern auch mehr Geld ein.

Ronaldo auch Bestverdiener

Pérez war in Plauderlaune und verriet auch das Gehaltsgefüge beim Spitzenklub aus Madrid: «Bale ist nicht bestbezahlter Spieler bei Real. Ronaldo verdient am meisten. Nach ihm kommen Casillas und Ramos, die beiden Kapitäne. Bale kommt danach», so der mächtige Real-Präsident.

Gemessen an Bales Einsatzzeit, die bislang nur magere 132 Minuten beträgt, ist er momentan sicher der teuerste Spieler im Kader der Madrilenen. Der momentan verletzte Flügelflitzer «hofft, am Samstag wieder spielen zu können», so Pérez.

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