Das Bale-Theater: Bale droht Tottenham und umgekehrt
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Das Bale-TheaterBale droht Tottenham und umgekehrt

Nachdem am Wochenende André Villas-Boas betonte, Gareth Bale stehe nicht zum Verkauf, meldet sich nun dessen Agent zu Wort. Der Ton wird rauer. Ein langer Streit könnte bevorstehen.

von
mol

Das Theater um den Transfer von Gareth Bale zu Real Madrid geht in eine neue Runde. Nach dem Testspiel gegen Monaco, welches Tottenham mit 2:5 verlor, betonte Coach André Villas-Boas, dass Gareth Bale offiziell nicht zum Verkauf stehe. Zudem seien die Gerüchte über einen fixen Wechsel des Walisers nach Madrid nicht wahr.

Real Madrid solle dies auch hinsichtlich der «Operation Modric» vom vergangenen Sommer akzeptieren. Luka Modric wechselte damals für rund 35 Millionen Euro von der White Hart Lane nach Madrid. Auch Modrics Transfer schlug bereits hohe Wellen. Auszuschliessen sei der Wechsel des Walisers allerdings nicht, musste Villas-Boas eingestehen.

Bales Manager, Jonathan Barnett, sagte gegenüber Journalisten, dass Bale über die Äusserung von Villas-Boas in Monaco sehr verärgert sei. Zudem überlege er sich, am Dienstag nicht im Training zu erscheinen, als Form des Protests. In solchen Momenten sei Bale einfach nur sauer, liess Bales Agent ausrichten. Sollte der Waliser tatsächlich nicht im Training auftauchen, hätte das eine Strafe von 80'000 Euro zur Folge. Bale hält sich zurzeit in seinem Heimatort Cardiff auf, drei Autostunden von London entfernt.

Die Spannungen im englischen Verein scheinen ihren Zenit derweil langsam zu erreichen. Die Klubeigentümer drohen ihrerseits Bale, die Pforten des Klubs zu schliessen und ihn für ein Jahr auf der Ersatzbank schmoren zu lassen. Der Waliser müsse genauso arbeiten wie der Rest der Truppe. Käme er seinen Verpflichtungen nicht nach, sei das eine grobe Undiszipliniertheit.

Ratenzahlung

Wenn es vor dem Ende des Transferfensters tatsächlich noch zum Wechsel von Bale zu den Königlichen kommt, dann blättert Real die hübsche Summe von 100 bis 120 Millionen Euro nicht auf einmal hin. Wie «Marca» und auch die «AS» verlauten lassen, soll es zu einer Ratenzahlung kommen. Real würde den Betrag in fünf bis sechs Tranchen abstottern.

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