Aktualisiert 03.05.2006 12:05

Balkanstaaten vereinbaren Freihandelszone

Die Aussenminister von neun südosteuropäischen Staaten haben eine regionale Freihandelszone vereinbart.

Darauf verständigten sie sich am Mittwoch auf einem Gipfeltreffen in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki.

In den nächsten Jahren sollen 131 bereits bestehende bilaterale Abkommen vereinheitlicht und zusammengefasst werden, wie das staatliche griechische Fernsehen (NET) berichtete.

Die Regierungs- und Staatschefs Südosteuropas wollten an dem zweitägigen Treffen die Aussichten für die weitere Annäherung der Balkanstaaten an die EU und ihre Integrationsbemühungen in die euro- atlantischen Strukturen erörtern.

Am Rande des Gipfels sollten am Donnerstag bilaterale Treffen stattfinden, darunter auch zwischen den Ministerpräsidenten der Türkei und Griechenlands, Recep Tayyip Erdogan und Kostas Karamanlis.

Griechenland gibt auf diesem 9. Gipfeltreffen des Balkan- Kooperationsrats SEECP die Präsidentschaft an Kroatien ab. Ausser diesen beiden Staaten und der Türkei nehmen Albanien, Bosnien- Herzegowina, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien sowie Serbien- Montenegro an der Konferenz teil. Moldawien ist als Beobachter vertreten. (sda)

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