Aktualisiert 03.08.2006 11:39

Ballacks Rückennummern-Streit

Der deutsche Nationalmannschafts-Captain Michael Ballack hat bei Chelsea schon vor Saisonbeginn Probleme. Der langjährige Verteidiger William Gallas will bei den Londonern seine Nummer 13 nicht hergeben.

«Es ist nicht möglich, Ballack das Nummer-13-Shirt zu geben, ohne zuerst mit William zu sprechen», liess Gallas-Berater Pierre Frelot ausrichten. Der französische Nationalspieler verdient seine Brötchen seit fünf Jahren bei Chelsea und hat immer die Nummer 13 getragen.

Ballack wünschte sich dagegen schon bei seiner Vertragsunterzeichnung im Mai, dass er wie bei Bayern München und in der Nationalmannschaft auch auf der Insel mit der Nummer 13 aufzulaufen. Der Nobelverein aus England lehnte dies damals um Ärger mit Gallas zu vermeiden ab und gab dem Deutschen die Nummer 19. Da der Vize-Weltmeister von 2006 jetzt aber Wechselabsichten äusserte und sich diese Woche krank meldete, entschied Trainer Jose Mourinho Gallas seine Rückennummer wegzunehmen.

Der Trikotstreit ist ein weiterer Akt im Verhandlungspoker um Gallas. Chelsea will den Defensivmann unbedingt halten und unterbreitete ihm einen Vierjahresvertrag mit einer Gehaltsverdoppelung. Doch für den Spieler und seinen Berater ist der Fall klar: «William trägt seit fünf Jahren dieses Trikot und er erwartet, es auch weiterhin zu tragen.»

(fox)

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