Aktualisiert 23.01.2008 22:18

Ballone müssen nachts runter

Zwei Ballone zeigen seit gestern die Höhe der beiden geplanten Hochhäuser auf der Allmend in Luzern an.

Mit der dafür nötigen Bewilligung schickte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) der Stadt am Vorabend aber noch eine Auflage: Weil die Ballone unbeleuchtet sind, dürfen sie die Gebäudehöhen von 88 und 77 Metern aus Gründen der Flugsicherheit nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang anzeigen. «Wir werden sie deshalb jeden Abend auf 30 Meter Höhe herunterziehen», sagt Allmend-Gesamtprojektleiter Ruedi Frischknecht.

SVP-Grossstadtrat Anton Holenweger, der die Ballone via Vorstoss gefordert hatte, kritisiert dieses Vorgehen. «Die Ballone auf 30 Meter schweben zu lassen, ist irreführend», so Hollenweger. «Sie gehören deshalb über Nacht auf den Boden.»

dag

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