Konflikt im Kongo: Ban verstärkt Kongo-Bemühungen
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Konflikt im KongoBan verstärkt Kongo-Bemühungen

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat seine Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Konflikts im Osten der Demokratischen Republik Kongo verstärkt.

Ban werde den Chef der UNO-Friedenstruppen, Alain Le Roy, in das Krisengebiet entsenden, erklärte die UNO am Freitag (Ortszeit), während Ban sich zu einem Kurzbesuch in Nepal aufhielt. Ban habe zudem in den vergangenen beiden Tagen mit internationalen Spitzenpolitikern über die Krise beraten.

Zu Bans Gesprächspartnern gehörten nach UNO-Angaben die Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo und Ruandas, Joseph Kabila und Paul Kagame, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, US-Aussenministerin Condoleezza Rice und ihr britischer Kollege David Miliband sowie der EU-Aussenbeauftragte Javier Solana.

Auch mit dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union (AU), Jean Ping, sprach Ban demnach. Die 17'000 Mann starke UNO- Mission im Kongo (MONUC) brauche Verstärkung, um ihr Mandat erfüllen zu können, bekräftigte Ban.

Es sei wichtig, alles Mögliche zu tun, um die augenblickliche Waffenruhe zu festigen und weitere Gewalt zu verhindern. Er habe alle aufgefordert, ihr Möglichstes für ein Treffen der Konfliktparteien zu tun.

Die AU erwägt unterdessen nach Angaben der Vereinten Nationen die Einberufung eines Regionalgipfels. Einer UNO-Erklärung vom Freitag zufolge machten der AU-Vorsitzende, Tansanias Präsident Jakaya Kikwete, und AU-Kommissionschef Ping einen entsprechenden Vorschlag in einem Telefongespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Ziel des Treffens sei, Vertreter der Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen. UNO-Vertreter und Diplomaten sind der Überzeugung, dass der Konflikt nur mit einer Übereinkunft zwischen dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila und Ruandas Staatschef Paul Kagame zu lösen sei.

EU-Entwicklungskommissar Louis Michel erhielt nach eigenen Angaben bereits die Zusage Kabilas und Kagames für ein bilaterales Treffen. Der Gipfel soll in der kenianischen Hauptstadt Nairobi stattfinden. Rebellengeneral Laurent Nkunda sei noch nicht gefragt worden, ob er teilnehmen wolle.

(sda)

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