Bancomat-Betrüger nahmen 109 Personen aus
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Bancomat-Betrüger nahmen 109 Personen aus

Das Strafgericht Vevey hat drei rumänische Bancomat-Betrüger zu Gefängnisstrafen zwischen dreieinhalb und vier Jahren verurteilt.

Sie hatten von 2004 bis 2006 mindestens 109 Personen um mehr als 370 000 Franken gebracht.

Die Bande setzte jeweils einen falschen Kartenleser auf jenen des Bancomaten und kopierte so die Daten auf dem Magnetstreifen der Kundenkarten. An die Zugangs-Codes kamen die Betrüger, indem sie eine Videokamera am Bancomaten installierten.

Vor dem Gericht gaben die drei Männer nur zu, was ihnen zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte - beispielsweise anhand von Überwachungskameras an Bancomaten. Den Grossteil der Verantwortung schoben sie auf einen vierten, flüchtigen Komplizen ab.

Die Richter befanden die drei aber eines «besonders verwerflichen Verbrechens» schuldig. Die verhängten Strafen liegen unter den von der Anklage geforderten sechs, fünfeinhalb und fünf Jahren Gefängnis. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung haben bereits angekündigt, das Urteil anzufechten.

(sda)

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