SMI: Banken belasten Börse im Frühhandel
Aktualisiert

SMIBanken belasten Börse im Frühhandel

Die Schweizer Börse hat im frühen Geschäft nachgegeben. Vor allem Abgaben in den Banken-Titeln belasteten den Markt. Zudem drückten die negativen vorgaben aus den USA und Asien auf die Kurse.

Der SMI notierte um 9.45 Uhr um 0,7 Prozent tiefer auf 6528 Punkten. Der breite SPI verlor 0,6 Prozent auf 5771 Zähler. Händler beschrieben das Geschäft am Tag nach Auffahrt als ruhig.

In den USA erhielten mehrere Banken eine Vorladung der New Yorker Staatsanwaltschaft. Diese untersucht, ob die Banken Investoren und Rating-Agenturen über die Bewertung von Hypothekentiteln in die Irre geführt haben. Die Aktien der Grossbanken Credit Suisse und UBS büssten mehr als zwei Prozent ein.

Daneben rutschten auch die Aktien der Versicherungen ins Minus. Zurich verloren knapp ein Prozent, Swiss Re und Swiss Life verloren rund zwei Prozent. Nach anfänglichen Gewinne schwächten sich auch die Aktien von Novartis und Nestlé etwas ab.

Konjunktursorgen, die am Vortag schon die Wall Street ins Minus gezogen hatten, lasteten auf den Kursen der Aktien zyklischer Firmen. ABB , Sulzer, Fischer und Holcim gaben gegen ein Prozent nach. Unter Gewinnmitnahmen litten die Luxusgüter-Hersteller Richemont und Swatch , die am Mittwoch kräftig gestiegen waren.

(sda)

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