Schweizer Börse: Banken im Plus, Barry Callebaut unter Druck
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Schweizer BörseBanken im Plus, Barry Callebaut unter Druck

Nach einem volatilen Handelstag hat der Schweizer Leitindex SMI leicht mit 0,3 Prozent im Minus geschlossen. Die grössten Verluste verzeichneten unter anderem die Aktien von Swiss Life (-6,7 Prozent) oder auch Barry Callebaut.

Der Schokoladenhersteller hatte mit den vorgelegten Zahlen die Konsensschätzungen zum Umsatz klar verfehlt, die Titel lagen nach Handelsschluss um 15,3 Prozent im Minus. Bei den Bankenwerten zeigte sich hingegen im Tagesverlauf eine deutlich gestiegene Nachfrage. UBS legte um 8,6 Prozent auf 12.82 Fr. zu. Credit Suisse standen mit 2,6 Prozent im Plus bei 23.70 Franken.

Gemäss Händlern profitierten die Titel der Grossbanken von inzwischen dementierten Gerüchten und Spekulationen, wonach die Deutsche Bundesbank Eckpunkte für eine «Bad Bank» entwickelt.

Die Euphorie in die Finanztiteln haben sich im Tagesverlauf zum Teil verflüchtigt und die defensiven Werte wie die Index-Schwergewichten Novartis, Nestlé und Roche sorgten für weiteren Druck. Fundamental habe sich am derzeitigen Bärenmarkt nichts geändert, meinte ein Marktteilnehmer lakonisch. (sda)

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