Logo-Streit: Banken streiten um rote Farbe
Aktualisiert

Logo-StreitBanken streiten um rote Farbe

Als ob Geldinstitute derzeit keine grösseren Probleme hätten. Die deutschen Sparkassen wollen den spanischen Santander-Bank-Filialen in Deutschland das Rot verbieten.

Die deutschen Sparkassen wollen ein Monopol auf das Rot.

Die deutschen Sparkassen wollen ein Monopol auf das Rot.

Die deutschen Sparkassen und die spanische Santander-Bank streiten um ihre roten Logos. Die Sparkassen fordern das iberische Institut auf, in Deutschland auf die Signal-Farbe zu verzichten.

Die Sparkassen seien die einzigen Kreditinstitute in der Bundesrepublik seien, die diese Logo-Farbe nutzen dürften, bestätigte am Dienstag in Berlin ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). «Das Risiko, die Schilder zu verwechseln, ist gross», sagte der Sprecher.

350 Santander-Filialen

Der Verband habe Santander schriftlich dazu aufgefordert, bis zum 16. Dezember die rote Farbe aus seinen deutschen Broschüren und von Werbeartikeln zu verbannen. Bis Ende Januar habe Santander Zeit, um das rote Logo, das über dem Eingang seiner rund 350 Filialen in Deutschland hängt, abzunehmen.

Im Februar stimmte ein Hamburger Gericht in erster Instanz bereits der Kritik der Sparkassen zu und befand, die DSGV-Institute hätten in der deutschen Bankenlandschaft ein exklusives Recht an der Nutzung der roten Farbe. Santander ging dagegen in Berufung und leitete seinerseits ein Verfahren ein, wonach die Rechte der Sparkasse an dem Rotton gelöscht werden sollen.

(sda)

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