Lügen haben kurze Beine: Banküberfall war frei erfunden
Aktualisiert

Lügen haben kurze BeineBanküberfall war frei erfunden

Ein ehemaliger Raiffeisen-Kundenberater täuschte aus Geldnot einen Banküberfall vor.

Bei der Einvernahme bekam der heute 22-Jährige aber kalte Füsse und gab alles zu. Trotzdem steht er am Donnerstag wegen Veruntreuung vor dem Kreisgericht St. Gallen.

Der Fall spielte sich am 28. Februar 2008 ab. Nach Geschäftsschluss nahm der Mann 124 000 Fr. aus der Kasse der Filiale in Winkeln und deponierte das Geld im Auto. Dann fesselte er sich selber und drückte den Alarm. Als nichts geschah, befreite er sich und rief den Polizeinotruf an. Er erzählte, dass zwei Maskierte ihn mit einer Pistole bedroht hätten. Zudem hätten sie mit einem Bild seiner Angehörigen gedroht, ihnen etwas anzutun. Die Polizisten nahmen ihm die Geschichte aber nicht ab und wollten ihn verhaften. Da gestand der Mann.

(sas)

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