Barack tanzt den Obama

Aktualisiert

Barack tanzt den Obama

Barack Obamas Hüften bringen neuen Schwung in den US-Wahlkampf. Derweil vergreift sich sein republikanischer Gegner John McCain an Barbara Streisand. Hand aufs Herz: Für wen würden Sie sich entscheiden?

Er kommt rein, schlägt mit der Faust in den Punchingball und legt dann mit Ellen DeGeneres einen flottes Tänzchen aufs Parkett, während Beyoncé ihr «Crazy in Love» aus den Boxen trällert. Die Rede ist von Barack Obama, der gute Chancen hat, der nächste Präsident der USA zu werden. Er möge tanzbare Musik, hat Obama kürzlich noch gesagt und für Beyoncés Hit «Crazy in Love» geschwärmt: «Das ist ein guter Tanz-Song.» Das waren keine leeren Worte, so gut wie Obama den Hit tänzerisch interpretiert.

Ist Barack Obama der Präsident des Grooves? Eines ist sicher: Der Auftritt des Präsidentenanwärters der Demokraten wird laut Talkmasterin DeGeneres in die Geschichte ihrer Show eingehen. «Sie sind bis jetzt der beste Tänzer der Präsidentenkandidaten», sagt sie. Wie lange wird es wohl dauern, bis in den USA die ersten Tanz-den-Obama-Workshops angeboten werden?

McCain singt Streisand

Auch der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain versucht sich ausserhalb seines Metiers: «Ich bin seit über zwanzig Jahren in der Politik und seit zwanzig Jahren versucht Barbra Streisand meinen Job zu machen. Also habe ich mich dazu entschlossen, mein Glück in ihrem Job zu versuchen.» Streisand unterstützt ihrerseits Hillary Clinton im Wahlkampf (20minuten.ch berichtete).

«Kann ich singen oder nicht?», fragt Senator McCain und beantwortet die Frage gleich selbst: «Ungefähr so gut, wie Barbra weiss, wie man Amerika regieren muss.» Was ist wohl die grössere Ohrfeige für Streisand? Der Seitenhieb von McCain oder dessen humorvolle Vergewaltigung ihrer Songs? Oder wie heisst es noch gleich? «Wo man singt, dort lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.»

(dre)

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