Routinekontrolle: Barça-Kicker beim Doping-Test
Aktualisiert

RoutinekontrolleBarça-Kicker beim Doping-Test

Kaum war der Dopingvorwurf Real Madrids gegen Barcelona publik, standen schon die Kontrolleure bei den Katalanen auf der Matte und testeten zehn Spieler, unter ihnen Lionel Messi.

Der spanische Radiosender «Cadena COPE» brachte am Sonntag den Stein ins Rollen. Real Madrid wolle beim spanischen Fussballverband schärfere Kontrollen für Barcelona und Valencia einführen, hiess es. Der Radiosender ruderte am Dienstag zurück, den Katalanen reichte dies jedoch nicht. Er wird gegen den Sender vor Gericht ziehen.

Trotzdem erhielt Barcelona Besuch von den Dopingfahndern. Nach einem Training mussten die Kicker Messi, Afellay, Xavi, Villa, Jeffren, Piqué, Pinto, Iniesta, Valdés und Mascherano zum Test. Es war einer der Überraschungsbesuche von Uefa-Fahndern, welche periodisch und routinemässig durchgeführt werden. Bei Barcelona war es zum zweiten Mal in der aktuellen Saison der Fall. Keine grosse Sache also.

Pep Guardiola mag nicht darüber sprechen

Eigentlich. Denn das mit dem Überraschungsbesuch glauben die Barça-Kicker nicht ganz. «Welch ein Zufall!», meinte etwa Gerard Piqué ironisch auf seiner Twitter-Seite. Nicht nur er vermutet einen Zusammenhang mit der Berichterstattung von Cadena COPE und den Kontrollen. Nicht auf das Thema einlassen wollte sich Trainer Pep Guardiola an der PK betreffend der Champions-League-Auslosung: «Da müssen sich Real Madrid und der Radiosender einig werden. Wenn Sie uns dann den Verantwortlichen für die Meldung nennen, werden wir weitersehen.» Die Testresultate sind nicht bekannt.

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