Champions League: Barça siegt 2:0, Liverpool trotz Sieg draussen
Aktualisiert

Champions LeagueBarça siegt 2:0, Liverpool trotz Sieg draussen

Im ersten Teil der 5. Runde in der Champions League sicherten sich auch Arsenal und die Fiorentina vorzeitig die Tickets für die Achtelfinals. Der fünffache Meistercupsieger Liverpool dagegen ist definitiv ausgeschieden.

Nach Bordeaux, Chelsea, Lyon, Manchester United, Porto und Sevilla gingen die Tickets Nummer 7 und 8 an Arsenal und Fiorentina. Die Engländer liessen gegen Standard Lüttich nichts anbrennen und siegten dank Toren von Samir Nasri und Denilson 2:0. Bereits ein Unentschieden hätte den Engländern zum Weiterkommen gereicht.

Gruppe E: Liverpool schaffte Wunder nicht

Für einmal hat der FC Liverpool das Wunder nicht geschafft. Die Reds packten zwar ihren letzten Strohhalm und siegten in Budapest gegen den ungarischen Meister Debrecen. Die erhoffte Schützenhilfe durch das bereits qualifizierte Lyon traf jedoch nicht ein.

Die Franzosen unterlagen bei der Fiorentina nicht unerwartet 0:1, was Liverpool in der letzten Runde keinen Hoffnungsschimmer mehr lässt für ein Weiterkommen.

Liverpool hatte zwar gegen Debrecen schon früh ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Jamie Carragher köpfelte nach vier Minuten einen Flankenball vor das Tor zurück, wo der 20-jährige David Ngog heranflog und den Ball mit der Hacke vor dem machtlosen Goalie Vukasin Poleksic ins Tor lenkte. Doch alles weitere lag nicht mehr in der Macht des fünffachen Europacupsiegers.

Die Fiorentina schaffte im Heimspiel den verlangten Vollerfolg dank einem von Juan Vargas souverän verwandelten Foulpenalty (29.). Dem Strafstoss war ein unnötiges Foul von Lyon-Verteidiger Aly Cissokho an Marco Marchionni direkt bei der Grundlinie vorausgegangen. Die Florentiner liegen nun fünf Zähler vor Liverpool und können im letzten Durchgang ohne Ängste und Druck nach England reisen. Liverpool, der Champions-League-Gewinner von 2005 und Finalist von 2007, ist sensationell aus der Königsklasse ausgeschieden und darf im Frühling nur noch in der Europa League mittun.

Die Italiener dagegen konnten sich zusammen mit Lyon erstmals und gar vorzeitig für die Achtelfinals der Champions League qualifizieren.

Gruppe F: Barça zog Kopf aus der Schlinge

Titelverteidiger Barcelona vermochte in der Gruppe F seinen Kopf im Zitterduell mit Inter Mailand dank einem 2:0-Heimsieg aus der Schlinge zu ziehen. Die Spanier sind damit praktisch sicher in den Achtelfinals.

Barça brachte sich mit dem verdienten Erfolg in eine komfortable Ausgangslage vor der letzten Runde. Selbst eine knappe Auswärtsniederlage in Kiew mit einem Tor Unterschied würde den Katalanen noch zum Weiterkommen reichen. Das enttäuschende Inter Mailand dagegen muss sein Heimspiel gegen das unbequeme Rubin Kasan unter allen Umständen gewinnen, will es nicht in die Europa League verbannt werden oder gar komplett von der europäischen Bühne verschwinden.

Schon im ersten Durchgang hatte sich Barcelona in eine ausgezeichnete Ausgangslage gespielt. Gerard Piqué schoss in der 10. Minute nach einem Corner von Xavi Hernandez und einer Kopfballverlängerung von Thierry Henry aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Nach 26 Minuten dann wurde der schönste Angriff des gesamten Spiels verdientermassen mit dem 2:0 für die Katalanen belohnt: Xavi hatte Dani Alves wunderschön in die Tiefe lanciert, die Flanke des Brasilianers fand Pedro Rodriguez, der mit einem Direktschuss zwischen Goalie Julio Cesar und Lucio hindurch ins Netz traf.

Ein Spielstand, der den spielstarken Spaniern im zweiten Umgang entgegenkam. Inter musste anstürmen, was ihnen die Räume für ihre direkten Kombinationen öffnete. Nach dem Wechsel aber hielten sich die Einheimischen, die auf Lionel Messi und Zlatan Ibrahimovic verzichten mussten, spürbar zurück und verwalteten die beruhigende 2:0-Führung gekonnt.

Kasan und Kiew hoffen weiter

Rubin Kasan musste sich gestern im anderen Gruppenspiel gegen Dynamo Kiew am frühen Abend mit einem torlosen Remis zufriedengeb und verpasste damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Rennen um die Achtelfinaltickets.

Bei starkem Schneefall im Zentralstadion von Kasan boten beide Teams eine an Höhepunkten arme Partie. Die Hausherren aus der russischen Teilrepublik Tatarstan agierten ebenso wie die ukrainischen Gäste in der Offensive äusserst verhalten. In der zweiten Spielhälfte war Dynamo dem Siegestreffer sogar näher. Beide Mannschaften wahrten jedoch mit dem Remis ihre Chancen für ein überraschendes Weiterkommen.

Gruppe G: Stuttgarter Weiterkommen in eigener Hand

Mit dem 2:0 bei den Glasgow Rangers erledigte der VfB Stuttgart seine Pflicht und sicherte sich in der Gruppe G Platz 3, der den Schwaben das Überwintern im Europacup garantiert. Für die Rangers ist die Europacup-Saison dagegen zu Ende.

Weil Unirea Urziceni zuhause überraschend gegen Gruppen-Leader FC Sevilla 1:0 gewann, kommt es am 9. Dezember zum Direktduell zwischen dem VfB und den Rumänen im Kampf um den zweiten Achtelfinal-Platz. Stuttgart muss gewinnen, Urziceni reicht bereits ein Unentschieden.

Für die Stuttgarter Highlights im Glasgower Ibrox Park sorgte die junge Garde. In seinem zweiten Europacup-Spiel schoss Sebastian Rudy (19) nach einer Hereingabe von Alexander Hleb sein erstes Champions-League-Tor. Der in der Schweiz geborene serbische Internationale Zdravko Kuzmanovic (22) traf in der 59. Minute nach einer Flanke von Rudy per Kopf zum 2:0 für die Schwaben. Kuzmanovic hatte bereits in der 18. Minute das vermeintliche 2:0 erzielt, doch Schiedsrichter Rosetti gab den Treffer wegen einer Offside-Position von Mathieu Delpierre nicht. Bei Stuttgart stand Ludovic Magnin wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel nicht im Aufgebot.

Das bereits für die Achtelfinals qualifizierte Sevilla leistete sich unmittelbar vor der Pause ein Blackout und kassierte gegen Urziceni die erste Niederlage dieser Europacup-Saison. Vier Sevilla-Verteidiger standen einem rumänischen Stürmer im eigenen Strafraum gegenüber. Doch trotz der der zahlenmässigen Überlegenheit köpfte Ivica Dragutinovic völlig unbedrängt den Ball ins eigene Tor. Besonders ärgerlich für die Andalusier war, dass sie eine frühe Führung zweimal verpassten. Kanouté (8./Pfosten) und Alvaro Negredo (19./Latte) trafen nur die Tor-Umrandung.

Gruppe H :Arsenal löst Achtelfinal-Ticket

Arsenal hat mit einem 2:0-Heimsieg gegen Standard Lüttich die Achtelfinal-Qualifikation geschafft. Olympiakos Piräus dagegen muss weiter zittern. Die Griechen kamen in Alkmaar nicht über ein 0:0 hinaus und könnten am letzten Spieltag noch von Lüttich überholt werden.

Mit seinem Treffer in der 35. Minute löste der Franzose Samir Nasri bereits in der ersten Halbzeit das Achtelfinal-Ticket für die Londoner, die lediglich ein Remis gegen die Belgier benötigt hätten, um die K.o.-Phase der Champions League zu erreichen. Denilson doppelte kurz vor der Halbzeit zum 2:0 nach. Bei Arsenal stand Philippe Senderos nicht im Aufgebot; Johan Djourou fällt nach einer Knieoperation ohnehin bis nächsten März aus.

Nur ein Tor hätte Olympiakos Piräus auswärts bei Alkmaar schiessen müssen, um sich zusammen mit Arsenal ebenfalls vorzeitig für die Achtelfinals zu qualifizieren. Nach dem 0:0 braucht Piräus nun in der letzten Runde am 9. Dezember zuhause gegen Arsenal mindestens einen Punkt, um weiterzukommen. Verliert Olympiakos und gewinnt Lüttich daheim gegen Alkmaar, wären beide Teams punktgleich. In diesem Fall sprächen die Resultate aus den Direktbegegnungen für die Belgier.

Champions League, 5. Runde

Rubin Kasan - Dynamo Kiew 0:0

Centralniy. - 24 000 Zuschauer. - SR Brych (De).

Barcelona - Inter Mailand 2:0 (2:0)

Nou Camp. - 85 000 Zuschauer. - SR Busacca (Sz).

Tore: 10. Piqué 1:0. 25. Pedro 2:0.

Debrecen - Liverpool 0:1 (0:1)

Ferenc Puskas, Budapest. - SR Kuipers (Ho).

Tor: 4. Ngog 0:1.

Bemerkungen: Liverpool u.a. ohne Degen (nicht im Aufgebot) und Torres (verletzt)

Fiorentina - Lyon 1:0 (1:0)

Artemio Franchi. - 32 000 Zuschauer. - SR Benquerença (Por).

Tor: 28. Vargas (Foulpenalty) 1:0.

Rangers - Stuttgart 0:2 (0:1)

Ibrox Park. - 48 000 Zuschauer. - SR Rosetti (It).

Tore: 16. Rudy 0:1. 59. Kuzmanovic 0:2.

Bemerkungen: Stuttgart ohne Magnin (verletzt/muskuläre Probleme im Oberschenkel).

Urziceni - Sevilla 1:0 (0:0)

Steaua Stadion, Bukarest. - 13 000 Zuschauer. - SR Ovrebo (No).

Tor: 45. Dragutinovic (ET) 1:0.

Alkmaar - Olympiakos 0:0

AZ Stadion. - 15 480 Zuschauer. - SR Mallenco (Sp).

Arsenal - S. Lüttich 2:0 (2:0)

Emirates Stadium. - 40 470 Zuschauer. - SR Plautz (Ö).

Tore: 35. Nasri 1:0. 45. Denilson 2:0.

Kasan - Dynamo Kiew 0:0

Champions League Gruppe E

Champions League Gruppe F

Champions League Gruppe G

Champions League Gruppe H

LIVE-TICKER

90.+5. Schlusspfiff im Camp Nou, Barcelona schlägt ein schwaches Inter mit 2:0.

90.+4. Nun darf auch Iniesta noch vorzeitig vom Rasen, Dos Santos kommt für die letzten Sekunden aufs Feld.

90. Busacca legt noch fünf Minuten drauf.

89. Erneuter Wechsel bei Barça. Abidal geht raus und Maxwell darf für die letzten Minuten etwas CL-Luft schnappen.

85. Auch Barça wechselt, Torschütze Pedro wird von Bojan ersetzt.

82. Die Fouls häufen sich jetzt bei den doch frustrierten Mailänder, die über die gesamte Spielzeit nie richtig zum Zug kamen.

82. Quaresma kommt auch noch rein, Mourinho bläst doch nicht noch zur Schlussoffensive...

79, Gelb für Chivu, der sich äussert unfair gegen Iniesta ins Zeug legt, da war weit und breit kein Ball mehr...

75. Die Schlussviertelstunde ist angebrochen, ein Tor von Inter könnte der Partie nochmals etwas Spannung verleihen.

70. Wechsel bei Inter, Stankovic geht raus, Balotelli kommt für die Schlussphase ins Spiel.

64. Pedro muss nach einem Recontre mit Lucio kurz vom Feld.

60. Das Tempo hat in den letzten Minuten etwas abgenommen, der Spielfluss bei Barça ein wenig ins Stocken geraten.

55. Dicke Chance für Xavi zum dritten Tor, auf zentimetergenaue Flanke von Dani Alves kommt der kleine Mittelfeld-Stratege zum Kopfball und scheitert nur knapp am Inter-Goalie.

50. Gelb für Pedro, den Torschützen zum 2:0.

46. Die Spieler kommen zurück aufs Feld, Muntari neu im Spiel bei Inter, Cambiasso blieb in der Kabine.

45. Pause in Barcelona, 2:0 für die Katalanen, die in allen Bereichen das bessere Team waren und auch noch höher führen könnte, wenn nicht da und dort immer noch ein besser postierter Spieler gesucht würde, anstatt einfach mal den Abschluss zu suchen. Aber auch so haben sich die Barca-Spieler ihre Pause verdient - ganz im Gegensatz zu den Gästen, die währende der gesamten 1. Halbzeit blass blieben.

43. Milito wagt tatsächlich mal einen Schuss, Valdez pariert, aber dann gehts auch schon wieder in die andere Richtung, Barcelona darf schalten und walten, wie es will.

40. Ansonsten hat Valdez weiterhin nicht viel zu tun, seine Vorderleute sorgen für die Musik in diesem ersten Abschnitt. Inter darf sich glücklich schätzen, dass die Katalanen immer noch einen Pass mehr spielen wollen, statt den Abschluss zu suchen.

35. Kaum gelobt, leistet sich der Keeper einen groben Schnitzer und eröffnet Stankovic einen Schuss aufs leere Tor, aber Stankovic zielt zu hoch, Chance vorbei.

34. Mit Puyol sieht auch der erste Barca-Spieler die Gelbe Karte. Den anschliessenden Freistossball angelt sich Barca-Keeper Valdez sicher runter.

32. Auch nach einer halben Stunde Spielzeit und zwei Toren im Rückstand agieren die Jungs von Trainer Mourinho ziemlich verhalten, bislang hat diese Taktik aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht...

26. Tor für Barça! Der kleine Pedro wird nach einer Flanke Alves vergessen und erzielt mit einer Direktabnahme das 2:0 für Barça. Völlig verdient, die Mailänder zu passiv und unkonzentriert.

25. Inter auch zu wenig lauffreudig...

20. Inter nach gut zwanzig Minuten noch gar nicht vor dem Barca-Strafraum aufgetaucht, da muss natürlich mehr kommen von den Mailändern, aber bisher dominieren die Katalanen das Spiel nach Belieben.

18. Erste Verwarnung des Spiel, Thiago Motta wegen wiederholten Foulspiels.

17. Wieder Freistoss für Barça, knapp 22m, Dani Alves probiert was Überraschendes, Steilpass statt Schuss, auch die Teamkollegen sind überrascht, der Ball rollt ins Aus, Abstoss für Inter.

14. Die Katalanen lassen auch nach dem Führungstor nicht nach und greifen weiter an. Ein nächster Freistoss für Xavi landet aber nur auf dem Tornetz von Inter.

11. Tor für Barça. Verteidiger Pique bringt Barça nach dem Eckball mit 1:0 in Führung.

10. Eckball für Barça.

8. Inter versucht über Ballkontrolle, etwas mehr Sicherheit in dieser Startphase zu bekommen, aber das Mittelfeld von Bardca ist kaum zu überwinden, der Ball geht zu schnell verloren, die Italiener, ohne Italiener in der Startelf, müssen sich meistens nach hinten orientieren.

5. Barça übernimmt gleich von Beginn weg, das Heft in die Hand, so wie man sich das von den Katalanen im Camp Nou gewöhnt ist.

1. Der Anpfiff ist erfolgt. Massimo Busacca hat den Ball freigegeben.

- Das Spiel beginnt in Kürze, die Spieler sind auf dem Platz, Barcelona ohne Ibrahimovic und Messi in der Startelf.

20 Minuten Online berichtet ab 20. 45 live von der Partie Barcelona gegen Inter Mailand.

Vor den Spielen

Eine besonders schwierige Aufgabe wartet auf die Spanier. Der Titelverteidiger trifft im Camp Nou, wo nur drei der letzten sieben Partien in der Königsklasse gewonnen wurden, auf den Leader und italienischen Meister Inter Mailand. Während Ex-Barça-Goalgetter Samuel Eto'o wieder in der Startformation stehen wird, bangen die Katalanen noch um den Einsatz des früheren Inter-Starstürmers Zlatan Ibrahimovic.

Auch Messi fraglich

Der Schwede fehlte am Samstag wegen einer Muskelblessur beim 1:1 in Bilbao, das den Verlust der Tabellenführung bedeutete. In dieser Partie musste auch Lionel Messi wegen der gleichen Verletzung vorzeitig vom Platz, beide Kicker sind für das Duell mit Inter fraglich. Zudem fallen Yaya Touré und Eric Abidal wegen ihrer Schweinegrippe-Erkrankung definitiv aus.

Bei Pep Guardiola hielt sich das Jammern dennoch in Grenzen. «Wenn gewisse Spieler nicht da sind, spielen wir eben mit anderen. Man gewinnt Titel nicht mit zwei oder drei Spielern», erklärte der Coach.

Nach der Meinung von Inter-Trainer José Mourinho sind die Personalprobleme beim Kontrahenten nicht so gravierend wie öffentlich dargestellt. «Ibrahimovic ist sich 99,9999 Prozent sicher, dass er spielen wird», behauptete der Portugiese. Für den Star-Coach wird die psychische Verfassung das Schlagerspiel entscheiden. «Das Wichtigste wird die mentale Komponente sein, nicht Taktik oder Technik. In Barcelona zu spielen und unsere Persönlichkeit zu testen, ist der wichtigste Aspekt.»

Kasan träumt weiter von den Achtelfinals

Rubin Kasan kann weiter von seinem ersten Einzug in die Achtelfinals der Champions League träumen.

Der neue und alte russische Meister erreichte am vorletzten Spieltag der Gruppe F ein 0:0 im Prestigeduell gegen Dynamo Kiew aus der Ukraine und liegt mit sechs Punkten vor dem Gruppenshowdown am 9. Dezember noch gut im Rennen. Kiew, das im Hinspiel mit 3:1 die Oberhand behalten und seinen bislang einzigen Sieg in der Gruppenphase verbucht hatte, kann mit fünf Punkten theoretisch ebenfalls noch die K.o.-Runde erreichen.

Bei Schneeregen und Minus-Temperaturen zeigten beide Teams eine gefällige Leistung, wobei echte Torchancen Mangelware blieben.

Liverpool zählt auf Lyon

Während die Katalanen immerhin noch aus eigener Kraft weiterkommen können, muss Liverpool auf Schützenhilfe hoffen. Die «Reds» benötigen einen Auswärtssieg gegen Debrecen und gleichzeitig einen Punktgewinn des bereits für die nächste Runde qualifizierten Lyon auswärts gegen Fiorentina, damit es in der letzten Runde an der Anfield Road zu einem echten Showdown mit den Italienern kommt. Sollten die Florentiner jedoch siegen, sind alle Liverpooler Hoffnungen dahin.

Coach Rafael Benitez hat vor dem Gastspiel in Ungarn mit grossen Personalsorgen zu kämpfen. Top-Torjäger Fernando Torres fehlt weiterhin, ausserdem sind Ryan Babel, Glen Johnson und Daniel Agger angeschlagen. Dennoch zeigte sich der Spanier optimistisch, auch was die Einsatzbereitschaft von Lyon im Parallel-Spiel betrifft. Bei den Franzosen hofft Benitez auf einen «Henry-Effekt». «Ich weiss nicht, ob der Vorfall in der WM-Barrage gegen Irland Lyon beeinflussen könnte, aber es könnte gut für uns sein. Es wäre wichtig, wenn sie jedem in der Welt zeigen wollen, dass sie tolle Profis sind und jedes Spiel gewinnen wollen.»

Arsenal beinahe durch

In der Gruppe H reicht Arsenal gegen Standard Lüttich bereits ein Unentschieden, um sich zu den bisher feststehenden Achtelfinal-Teilnehmern Lyon, Sevilla, Bordeaux, Manchester United, Chelsea und Porto zu gesellen.

In diesen illustren Kreis möchte auch noch der VfB Stuttgart vorstossen. Dazu benötigen die Schwaben heute dringend einen Auswärtssieg gegen die Glasgow Rangers und die Unterstützung von Tabellenführer Sevilla, der zum zweitplatzierten rumänischen Verein Unirea Urziceni reisen muss.

Champions League Gruppe A

Champions League Gruppe B

Champions League Gruppe C

Champions League Gruppe D

(si)

Bereits im Achtelfinal der Champions League:

Chelsea, Manchester United, Arsenal (alle Eng), Lyon, Bordeaux (beide Fr), FC Sevilla (Sp), Porto (Por), Fiorentina (It).

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