Mega-Verträge: Barça und Real vergolden ihre Spieler
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Mega-VerträgeBarça und Real vergolden ihre Spieler

Neymar unterschreibt bei Barça am Freitag seinen neuen Kontrakt. Lionel Messi, Luis Suárez, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale sollen ihre Verträge auch bald verlängern.

von
heg
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Bei Real und Barça verlängern im Herbst 2016 die SuperstarsAm 7. November unterzeichnet Cristiano Ronaldo sein neuer Megavertrag bis 2021, der ihm massiv mehr Geld einbringen soll. Am liebsten hätte der 31-jährige Portugiese einen Kontrakt bis 2016 unterschrieben, denn: «Ich möchte bis 41 weiterspielen.»

Bei Real und Barça verlängern im Herbst 2016 die SuperstarsAm 7. November unterzeichnet Cristiano Ronaldo sein neuer Megavertrag bis 2021, der ihm massiv mehr Geld einbringen soll. Am liebsten hätte der 31-jährige Portugiese einen Kontrakt bis 2016 unterschrieben, denn: «Ich möchte bis 41 weiterspielen.»

AP/Paul White
Gareth Bale hat seine Unterschrift ebenfalls auf einen neuen Vertrag gekritzelt. Er bleibt voraussichtlich bis 2022 ein Königlicher.

Gareth Bale hat seine Unterschrift ebenfalls auf einen neuen Vertrag gekritzelt. Er bleibt voraussichtlich bis 2022 ein Königlicher.

AP/Daniel Ochoa de Olza
Auch Toni Kroos, der zu einem der Topverdiener im internationalen Fussball aufstieg, unterschrieb bis 2022.

Auch Toni Kroos, der zu einem der Topverdiener im internationalen Fussball aufstieg, unterschrieb bis 2022.

epa/Emilio Naranjo

Sie sind die besten Fussballer Europas. Logisch, dass Neymar und seine Berufskollegen auch die besten Verträge besitzen. Im Moment läuft gerade eine Art Wettbieten der beiden spanischen Topvereine Barcelona und Real Madrid.

Neymar wird am Freitag seinen neuen Vertrag bei Barça unterschreiben. Es ist nur noch eine Vollzugsmeldung. Der 24-jährige Brasilianer einigte sich mit dem spanischen Meister bereits im Juli darauf.

Die Zahlen des Kontrakts, der bis 2021 läuft, sind gewaltig. Möchte man Neymar im ersten Jahr herauskaufen, muss man 200 Millionen Euro auf den Tisch blättern. Im zweiten Jahr steigt die Summe auf 222 Millionen. In den folgenden drei Jahren wäre ein Ablöse von 250 Millionen fällig. Bei Paris Saint-Germain überlegt man sich, ob man im Sommer einen neuen Anlauf unternimmt, Neymar in die französische Hauptstadt zu locken. Geld der katarischen Clubbesitzer ist genügend vorhanden.

Mit dem neuen Vertrag steigt Neymar auch in eine neue Lohnklasse auf. 16 Millionen soll sein Gehalt pro Jahr betragen. Den gleichen Zahltag gibt es wohl auch bald für Luis Suárez. Der 29-jährige Sturmpartner aus Uruguay steht ebenfalls vor der Vertragsverlängerung bis 2020.

Messi fordert Ausstiegsklausel

Verlängert wird bei Barcelona wohl auch bald Lionel Messis Vertrag, der 2018 ausläuft. Der 29-jährige, wieder genesene Argentinier will jedoch einen speziellen Passus darin stehen haben. Eine Ausstiegsklausel, die es ihm erlaubt, jederzeit zu einem Verein in seiner Heimat zu wechseln, wenn er dann gehen will. Noch hat «der Floh» aber Freude in Barcelona und ist Bestandteil des MSN-Trios – Messi, Suárez, Neymar.

Ob Messis Gehalt auch angehoben wird, ist (noch) nicht klar. 21 Millionen netto verdient der Ballkünstler aktuell. Nicht so viel streicht Javier Mascherano ein. Dennoch hat Barça mit dem 32-jährigen argentinischen Defensiv-Ass am Montag bis 2019 verlängert und die Ausstiegsklausel auf eine Höhe von 100 Millionen festgelegt.

Beim Rivalen glüht der Kugelschreiber

Neben Barça macht auch Real Madrid Nägel mit Köpfen. Am Dienstag verlängerten die Königlichen den Vertrag mit dem 31-jährigen kroatischen Mittelfeldmotor Luka Modri bis 2020. Vergangene Woche besiegelte der Champions-League-Sieger die Verlängerung mit Toni Kroos bis 2022. Der 26-jährige deutsche Ballverteiler verdient dank dem neuen Kontrakt 20 Millionen pro Jahr und ist damit in der Liga von Gareth Bale, der seinen Vertrag wohl auch bald verlängert, und Cristiano Ronaldo angekommen.

Gehaltsmässig enteilt CR7 seinen Kollegen aber schon bald wieder. Ein neuer Megavertrag bis 2021 soll ihm 23 Millionen pro Jahr einbringen. Real will den Kontrakt in den nächsten Wochen bekannt geben. Als grosse Show im Bernabéu-Stadion oder als festlicher Akt, der im Stadion übertragen werden soll.

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