Der FC Barcelona verkauft Teile des Clubs – Weg frei für Robert Lewandowski?

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Katalanen gehen Risiko einBarça verkauft Teile des Clubs – Weg frei für Lewandowski-Deal?

Barcelona will trotz finanzieller Schieflage die ganz grossen Spieler ins Camp Nou locken. Damit das überhaupt möglich ist, greifen die Spanier zu drastischen Mitteln.

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Der FC Barcelona will im Sommer sein Starensemble verstärken.

Der FC Barcelona will im Sommer sein Starensemble verstärken.

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Unter anderem soll Robert Lewandowski nach Barcelona wechseln.

Unter anderem soll Robert Lewandowski nach Barcelona wechseln.

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Das Problem dabei: Die Katalanen (im Bild: Stürmer Aubameyang) befinden sich in arger Geldnot.

Das Problem dabei: Die Katalanen (im Bild: Stürmer Aubameyang) befinden sich in arger Geldnot.

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Darum gehts

  • Barcelona will diesen Sommer Starspieler wie etwa Robert Lewandowski verpflichten.

  • Allerdings werden die Katalanen seit geraumer Zeit von finanziellen Nöten geplagt. 

  • Eine drastische Massnahme soll die Kaufkraft retten: Teile des Clubs werden veräussert.

Der FC Barcelona ist der angestrebten Verpflichtung von Weltfussballer Robert Lewandowski vom FC Bayern ein gutes Stück nähergekommen. Bei einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung wurden am späten Donnerstagabend zwei Vorschläge von Club-Präsident Joan Laporta zur kurzfristigen Erschliessung neuer Einnahmequellen mit deutlicher Mehrheit angenommen.

Der finanziell schwer angeschlagene spanische Fussballclub hofft, dass damit schon in den nächsten Wochen rund 700 Millionen Franken in die leeren Clubkassen fliessen.

Lizenzen und TV-Rechte

Die zum Teil heiss geführten Debatten vor den beiden Abstimmungen dauerten insgesamt fast dreieinhalb Stunden. Gebilligt wurde zunächst der Verkauf einer Beteiligung von 49,9 Prozent an der Barça Licensing and Merchandising (BLM), der 200 bis 300 Millionen Franken einbringen soll.

Anschliessend segneten die Mitglieder mit Stimmrecht auch die Abtretung von maximal 25 Prozent der TV-Rechte für längstens 25 Jahre ab. Das könnte laut Laporta Einnahmen von mindestens 500 bis 550 Millionen Franken bedeuten.

«Barça war tot»

Der seit März 2021 amtierende Laporta hatte vor der Versammlung für seine Vorschläge die Werbetrommel gerührt und unter anderem gesagt: «Barça war tot. Nun sind wir auf der Intensivstation. Wenn diese Massnahmen gebilligt werden, werden wir aus dem Krankenhaus entlassen.»

Der Club aus dem Nordosten Spaniens hat seit geraumer Zeit horrende Schulden in Höhe von insgesamt rund 1,35 Milliarden Franken.

Topspieler im Anflug

Laporta will neben dem 33-jährigen Polen Lewandowski weitere Topspieler holen, «um wieder um Titel spielen zu können». Im Gespräch sind unter anderem die Portugiesen Rafael Leao und Bernardo Silva, der Spanier Carlos Soler und der Senegalese Kolidou Koulibaly. Um aber die angestrebte Sanierung der Finanzen nicht zu gefährden, will man gleichzeitig Spielergehälter kürzen und die Gehaltsmasse um 160 auf ca. 400 Millionen Franken jährlich reduzieren.

Auch sollen Spieler verkauft werden, die viel verdienen und in Barcelona nicht so gut eingeschlagen haben. Der Transfer des Niederländers Frenkie de Jong, an dem nach Medienberichten vor allem Manchester United interessiert ist, soll etwa rund 100 Millionen in die Kassen spülen. Urgestein Gerard Piqué soll ebenfalls vor einem Abschied stehen.

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(sih/dpa)

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