Einkaufsliste: Barcelona auf den Spuren von Real Madrid
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EinkaufslisteBarcelona auf den Spuren von Real Madrid

Der spanische Meister plant eine Transfer-Offensive. Nach David Villa will Barça auch noch Wayne Rooney und Cesc Fàbregas verpflichten.

von
heg
Cesc Fàbregas, David Villa und Wayne Rooney. Nächste Saison bei Barcelona vereint? (Bild: Keystone)

Cesc Fàbregas, David Villa und Wayne Rooney. Nächste Saison bei Barcelona vereint? (Bild: Keystone)

Villas Wechsel vom finanziell angeschlagenen Valencia zu Barcelona deutete sich schon länger an. (20 Minuten Online berichtete). Seit Dienstag ist der Transfer fix. Die Barça-Verantwortlichen wollen aber weiter aufrüsten. Für umgerechnet 130 Millionen Franken soll ManU-Star Wayne Rooney ins Camp Nou wechseln. Auch der verlorene Sohn Cesc Fàbregas – er spielte zu Juniorenzeiten bei Barcelona - soll von Arsenal für 65 Millionen zurückgeholt werden.

Dass Rooney zum spanischen Meister wechselt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Der englische Nati-Stürmer ist ein Rauhbein und nicht einer, der den technisch gepflegten Barça-Fussball spielt. Er passt also nicht so recht vor die argentinische Zaubermaus Lionel Messi. Gemäss dem «Daily Express» gibt es aber spanische Beobachter, die sagen, Rooney brauche nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo und dem Versagen von Dimitar Berbatov eine neue Herausforderung. Den hohen Preis von 130 Millionen Franken müsste Barça bezahlen, weil der 24-Jährige bei ManU einen Vertrag bis 2012 besitzt.

Wahrscheinlicher scheint eine Rückkehr von Cesc Fàbregas zu den Katalanen. Der spanische Mittelfeldspieler machte nie ein Geheimnis daraus, dass er irgendwann zu seinem Stammklub zurückkehren wird. Gerade letzte Woche betonte er wieder, dass es Zeit sei, «nach Hause zu gehen». Fàbregas hofft, dass der Transfer nicht an den finanziellen Forderungen von Arsenal scheitern wird. Als Gegenzug wäre Barcelona bereit, Yaya Toure oder Zlatan Ibrahimovic abzugeben.

Geld macht keine Titel

Barcelona müsste für alle drei Top-Transfers zusammen 250 Millionen Franken in die Hand nehmen. Viel Geld für Spieler, die aber nicht automatisch Titelgewinne generieren. Real Madrid kann davon ein Lied singen. Aber offenbar wollen der derzeitige Barça-Präsident Joan Laporta und sein designierter Nachfolger Sandro Rosell, dass der Verein nächste Saison nicht wieder im Champions-League-Halbfinal scheitert.

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