Zürich Tiefenbrunnen: Bargeld ist an dieser Parkuhr ab sofort tabu
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Zürich TiefenbrunnenBargeld ist an dieser Parkuhr ab sofort tabu

Im Park & Rail Zürich Tiefenbrunnen können Autofahrer nur noch mit Kreditkarte bezahlen. Die SBB ziehen die Reissleine wegen des täglichen Vandalismus.

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jen
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Autofahrer können im Park & Rail Zürich Tiefenbrunnen nur noch mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen - oder online im SBB-Ticket-Shop, am Schalter (ab 1 Tag) oder via SBB-P+Rail-App.

Autofahrer können im Park & Rail Zürich Tiefenbrunnen nur noch mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen - oder online im SBB-Ticket-Shop, am Schalter (ab 1 Tag) oder via SBB-P+Rail-App.

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Die SBB ziehen die Reissleine wegen des täglichen Vandalismus.

Die SBB ziehen die Reissleine wegen des täglichen Vandalismus.

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«Die SBB haben infolge Beschädigung von Parkuhren Anzeige beim Bahnhof Zürich Tiefenbrunnen gegen unbekannt eingereicht», sagte SBB-Sprecher Oli Dischoe.

«Die SBB haben infolge Beschädigung von Parkuhren Anzeige beim Bahnhof Zürich Tiefenbrunnen gegen unbekannt eingereicht», sagte SBB-Sprecher Oli Dischoe.

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Wer neben dem Bahnhof Tiefenbrunnen parkieren will, kann künftig sein Münz nicht mehr an der Parkuhr loswerden. Bargeldloses Bezahlen ist seit dem 7. Juli Pflicht. Grund dafür ist nicht etwa das immer beliebtere Bezahlen mit Karte, sondern Vandalismus. «Die SBB haben infolge Beschädigung von Parkuhren Anzeige beim Bahnhof Zürich Tiefenbrunnen gegen unbekannt eingereicht», sagte SBB-Sprecher Oli Dischoe auf Anfrage. Ob dabei auch Geld gestohlen worden ist, wollten die SBB nicht sagen.

Statt via Kredit- und Debitkarten am Automaten kann man das Parkticket auch online im SBB-Ticket-Shop, am Schalter (ab 1 Tag) oder via SBB-P+Rail-App kaufen. Die SBB bewirtschaften in der Region Zürich an diversen Bahnhöfen Parkplätze. Laut Dischoe besteht das Vandalismus-Problem nur beim Tiefenbrunnen.

«Viele haben keine Kreditkarte»

Die neue Regelung kommt bei einigen Leuten, die ihr Auto auf diesem Parkplatz abstellen, nicht gut an: «Am Mittag gibt es viele, die im Stress sind. In solchen Situationen ist das Zahlen mit Karte nicht optimal, weil es manchmal viel zu lange dauert», sagt etwa Tamara (31). Auch Sarah (28) ist nicht begeistert: «Wenn man keine entsprechende Karte hat, ist das mühsam und umständlich.»

Minal (42) findet derweil, «es sollte die Wahl zwischen Karte und Münz geben». Und der zukünftige Autofahrer Philip (16) wäre froh, wenn auch das Smartphone als Zahlungsmittel zugelassen würde: «Das hat man wenigstens immer dabei.» Einzig für Lars (24) gilt Daumen hoch: «Ich habe sowieso nie Bargeld dabei – man sollte überall mit Karte bezahlen können.»

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