Grow up - Bargeld oder Karte? So zahlst du am besten im Ausland
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Grow upBargeld oder Karte? So zahlst du am besten im Ausland

Bezahl ich den Restaurantbesuch in den Ferien nun mit Debit- oder Kreditkarte? Was ist mit Bargeld? In der Regel kommt es auf den richtigen Mix an.

von
Dominic Benz

Dass in den Ferien das Geld etwas lockerer sitzt als sonst, ist nichts Neues. Doch die zwei Drinks an der Bar mit der EC-Karte zu bezahlen, ist normalerweise weniger klug.

Wir alle wollen Geld sparen, um am Ende mehr für den Aufenthalt übrigzuhaben. Allerdings lässt sich hierfür nicht ein für alle Situationen «richtiges» Zahlungsmittel nennen. In der Regel geht es um den richtigen Mix. Wir haben das Wichtigste zusammengetragen:

Bargeld

Vorteil: In vielen Läden im Ausland wird noch immer ausschliesslich Bargeld akzeptiert, denn nicht überall ist die nötige Infrastruktur vorhanden. Und kleine Bargeldbeträge fallen so gut wie immer an, weshalb du im Ausland immer etwas Bargeld bei dir tragen solltest.

Nachteil: Für den Bezug an den Geldautomaten verrechnen die Banken pro Transaktion in der Regel fünf Franken. Folglich tendiert man eher dazu, weniger häufig, dafür grössere Beträge abzuheben. Doch mit zu viel Bargeld in der Hosentasche wollen wir wiederum auch nicht umherlaufen.

Tipps

• Informiere dich im Vorfeld, wo du in deiner Feriendestination überall mit Karte bezahlen kannst respektive wie gut du an Bargeld kommst. Auch die Wechselkurse sind einfach abrufbar.

• Eine kleine Menge an Bargeld sollte auf jeden Fall in jedem Reiseportemonnaie sein.

• Grundsätzlich gilt: Je höher der Betrag, desto mehr lohnt es sich, mit der Debitkarte zu bezahlen.

• Hast du die Wahl zwischen der lokalen Währung oder Schweizer Franken, dann wähle immer die lokale Währung.

• Möchtest du während deiner Ferien zwischendurch mal deinen Kontostand kontrollieren, tue dies jedoch unbedingt mit mobilen Daten. Hotel-WLANs sind oftmals unverschlüsselt, wodurch Hacker leichter an deine Daten gelangen können.

Debitkarte

Vorteil: Mit Maestro & Co. fallen beim Bargeldbezug weniger Gebühren an als bei der Kreditkarte. Auch in Restaurants oder beim Shoppen ist die Bezahlung per EC-Karte sehr bequem und lohnt sich vor allem bei Beträgen ab etwa 100 bis 150 Franken.

Nachteil: Bei kleineren Beträgen lohnt sich das Bezahlen mit Debitkarte weniger, denn hier verrechnet deine Bank normalerweise einen fixen Spesenbetrag von 1.50 Franken. Ausserdem wird diese Bezahlart nicht überall akzeptiert oder funktioniert aufgrund von technischen Problemen immer wieder mal nicht.

Kreditkarte

Vorteil: Die Kreditkarte eignet sich vor allem fürs bargeldlose Bezahlen von kleineren Beträgen wie beispielsweise Supermarkteinkäufen oder Restaurantbesuchen. Denn für die einzelnen Bezüge fallen tiefere Gebühren an als bei der Debitkarte.

Nachteil: Sobald du Bargeld abhebst oder grössere Beträge (ab etwa 100 Franken) bezahlst, fallen mit der Kreditkarte höhere Gebühren an und unter Umständen auch noch Transaktionszuschläge.

Schon Mitte 20 aber noch immer nicht wirklich im Erwachsenenleben angekommen? No need to panic! «Grow Up» beantwortet dir alles, was du spätestens mit 30 wissen musst. Seien es Fragen zur Karriere, dem Umgang mit Geld oder den Behörden: Hotel Mama war gestern. Sende deine Frage an grow.up@20minuten.ch

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