Für mehr Sicherheit: Bargeldlos ans Gurten
Aktualisiert

Für mehr SicherheitBargeldlos ans Gurten

Ohne Cash feiern am Gurtenfestival: Jetzt kommt der Geld-Chip. Der sei sicher – und wird nach Hause geschickt.

von
Bettina Bendiner
Neu wird auch auf dem Gurten auf Bargeld verzichtet.

Neu wird auch auf dem Gurten auf Bargeld verzichtet.

Am Gurtenfestival knistern 2013 keine Geldscheine: Die Festivalorganisation setzt auf bargeldlosen Zahlungsverkehr. Cashless heisst das Schlagwort der Stunde. «Wir schaffen so mehr Sicherheit. Das aufwändige Handling der grossen Mengen an Wechselgeld fällt weg», sagt Gurten-Sprecher Micha Günter zu 20 Minuten.

Und noch ein Vorteil: Die Festival-Besucher können schon im Vorfeld einen personalisierten Chip via Homepage ordern – und aufladen. Der wird zusammen mit dem Festival-Bändel nach Hause geschickt. «Damit ersparen sie sich das Anstehen beim Bändelumtauch vor dem Festivalgelände.» Den Chip können Gurten-Besucher jederzeit auf dem Gelände aufladen. Günter verspricht, es habe genug Ladestationen. Restbeträge werden nach dem Festival rückerstattet. Datenschutz schreibe man gross.

Nur die Bar-Mitarbeiter fandens auf den ersten Blick nicht lustig: «Natürlich kam die Frage nach dem Trinkgeld. Aber wir haben ein System gefunden, bei dem das möglich ist.» Das System registriert auch jedes Bier, das über die Theke geht. Misstraut das Gurten seinem Personal? «Nein. Wir hattten bislang noch keine Probleme. Wir hatten schon immer Kontrollen», so Günter.

Mit der RFID-Technologie des Chips könnten auch personalisierte Tickets bald schon keine Zukunftsmusik sein. Günter: «Allenfalls ist das nächstes Jahr eine Option.»

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