Baschi: «Wo sind die anderen Schweizer Musiker?»
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Baschi: «Wo sind die anderen Schweizer Musiker?»

Auf dem roten Teppich vor der Verleihung der «Swiss Music Awards» brachte eine Frage Sänger Baschi in Wallungen: Was sagt du den Kritikern deines EM-Songs?

Bei diesem Thema wird der «Bring en hei» Sänger temperamentvoll: Man merkt, dass ihn die Kritik nicht kalt lässt. «Ich habe noch keine Alternativen gehört. Wenn es da was gäbe, wäre ich der Erste, der das Lied zurückzieht.»

Er habe auch mitbekommen, dass nach Bands wie Züri West gerufen und gefragt wurden, warum die nicht eine EM-Hymne machen. Aber da käme ja nichts: «Wo sind die anderen Schweizer Musiker?» Und er verweist darauf, dass das Lied das vierterfolgreichste in den Schweizer Charts sei.

Eine gern gestellte Frage an Baschi auf dem roten Teppich vor dem Zürcher Kaufleuten war die nach der deutschen Adaption von «Bring en hei». Schweizer Medien (wie auch 20minuten.ch) hatten verlauten lassen, Baschi stecke gemeinsam mit dem deutschen Oliver Pocher bereits in der Produktionsphase von «Komm, bring ihn heim». Den Reportern sagte der Ex-«Musicstar»-Teilnehmer: Ich fühle mich geehrt, damit in Verbindung gebracht zu werden, aber ich weiss von nichts.»

Der europäische Fussballverband UEFA vermeldet inzwischen, dass die Kür von Baschis Lied jetzt offiziell ist. Die Nachrichtenagentur «AP» berichtet: Der offizielle Schweizer Song zur Euro 2008 ist Baschis «Bring en hei» - allerdings in einer neu produzierten Version. Baschi hat dieses Lied, das während der WM-Endrunde von 2006 berühmt wurde, der offiziellen Euro 2008-Melodie angepasst und ihm einen französischen Refrain gegeben.

Welche Alternativen gäbe es zum Baschi-Song? Oder sollte man nach der offiziellen Nominierung die Kritik sein lassen und das unterstützen, was gekürt wurde? Sagen Sie ihre Meinung im Talkback!

(phi)

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