Basel: 1,5 Millionen Franken mit den vier Blechpolizisten
Aktualisiert

Basel: 1,5 Millionen Franken mit den vier Blechpolizisten

Die Blechpolizisten in beiden Basel bringen dem Staat Millionen ein. Bis 2007 werden in der Stadt sechs neue Radarfallen aufgestellt.

«Wir haben letztes Jahr mit unseren vier Blechpolizisten 1,5 Millionen Franken eingenommen», sagt Klaus Mannhart von der Basler Polizei. Im Kanton Basel-Landschaft werden die Bussen der 12 kantonalen Radarfallen nicht speziell erfasst. Im Jahr 2002 – aktuellere Zahlen sind noch nicht erhältlich – haben die Ordnungsbussen bis 250 Franken 17,4 Millionen Franken eingebracht.

Hohe Einnahmen spielen aber laut der Polizei bei der Aufstellung von Radarfallen nur eine geringe Rolle – die Erhöhung der Verkehrssicherheit habe Priorität. Deshalb werden dieses Jahr auf den unfallreichen Kreuzungen

St.-Jakob-Strasse/Jacob-Burckhardt-Strasse sowie Steinenring/Bachlettenstrasse/Holbeinstrasse die nächsten beiden Anlagen aufgestellt. Bis 2007 sollen nochmals vier folgen.

«Beim Automaten an der Feldbergstrasse ist die Übertretungsquote von anfangs 15 Prozent auf ein Prozent gesunken», weiss Mannhart.

Der älteste Blechpolizist der Region – seit 1998 steht er bei der Autobahnverzweigung A2/A3 bei Augst – hat zu einer Reduktion der Unfälle um ein Drittel auf dem meistbefahrenen Autobahnstück der Schweiz geführt.

(jrk)

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