Expo Schanghai: Basel, Genf und Zürich kooperierten gut
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Expo SchanghaiBasel, Genf und Zürich kooperierten gut

Basel, Genf und Zürich ziehen eine positive Bilanz zum gemeinsamen Auftritt an der World Expo 2010 in Shanghai. Die Zusammenarbeit der Städte sei äusserst positiv verlaufen.

Der Städtepavillon von Basel, Genf und Zürich sei auf grosses Interesse gestossen an der Weltausstellung in Shanghai, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die drei Städte betrieben den Pavillon unter dem Thema «Better Water - Best Urban Life». Er zeigte von Anfang Mai bis Ende Oktober über zwei Millionen Besuchern auf, welchen Beitrag Investitionen in ein nachhaltiges Wassermanagement für eine ausserordentlich hohe urbane Lebensqualität leisten.

Äusserst positiv beurteilen Basel, Genf und Zürich auch ihre Städtewochen während der World Expo. Diese bot den Städten Gelegenheit, sich in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen und ihre Netzwerke mit chinesischen Repräsentanten zu pflegen und auszubauen, heisst es weiter.

Symbolischer Höhepunkt für Basel-Stadt sei die Unterzeichnung eines neuen Memorandum of Understanding am 11. August mit der Stadt Shanghai gewesen. Dieses aktualisiere für die Jahre 2011 bis 2013 eine Reihe von Aktivitäten und Projekten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Forschung und Bildung sowie Wirtschaft und Kultur.

Die Stadt Zürich stellte während der «Zürich Week» im Juni ihre Vision der 2000-Watt-Gesellschaft vor. Sie führte zwei Anlässe durch, den einen zum Standort Zürich, den anderen als Starthilfe für ökologisch ausgerichtete Zürcher Firmen in China.

Damit sei sie auf überaus reges Interesse gestossen. Unter den Gästen waren auch Behördenmitglieder aus Kunming, der chinesischen Partnerstadt Zürichs.

Im September fanden die «Genfer Tage» statt. Die Veranstaltungen boten Anlass zu Gesprächen zwischen den chinesischen Behörden, Wissenschaftlern und Unternehmen und der Genfer Delegation.

Genf habe sein Know-how im Bereich der sogenannten sauberen Technologien wie auch die wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Vorzüge der Genfer Region präsentiert.

Das zur Verfügung stehende Budget von insgesamt 4,6 Millionen Franken konnte eingehalten werden. Basel, Genf und Zürich können sich gemäss Mitteilung gut vorstellen, auch in Zukunft gemeinsame Projekte zu realisieren. (sda)

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