Standortwettbewerb: «Basel ist wie New York»
Aktualisiert

Standortwettbewerb«Basel ist wie New York»

Nach Zug und Zürich belegt Basel-Stadt neu Platz drei der Liste der attraktivsten Wirtschaftsstandorte der Schweiz. Der zuständige Regierungsrat Christoph Brutschin freut sich.

von
Jonas Hoskyn

Herr Brutschin, vor fünf Jahren lag Basel noch auf Platz 7, nun ist der Kanton unter den besten drei.

Christoph Brutschin: Das freut uns natürlich sehr. Einerseits wurde in der Studie der CS unser Steuerpaket ­gewürdigt, andererseits auch unsere Bemühungen um den öffentlichen Verkehr, beispielsweise beim Ausbau der S-Bahn.

Wo konnte Basel-Stadt sonst noch punkten?

Ein grosser Pluspunkt ist natürlich die Grenznähe. Das hilft beim Finden von Arbeitskräften und macht uns für Leute aus dem EU-Raum attraktiv. Und natürlich unsere Offenheit: Wir sind uns gewohnt, mit Leuten aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten.

Hat der Standort Basel noch Potenzial für weiteren Ausbau?

Es gilt das Gleiche wie für New York: Wir haben alles ausser Platz. Deshalb wollen wir die Partnerschaft mit den Kantonen Baselland und Jura ausbauen und uns regional breiter abstützen.

Das heisst, Basel wird auch in Zukunft auf den vorderen Plätzen mitmischen? Davon bin ich fest überzeugt.

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