Göteborg-Trainer: «Basel routinierter»

Aktualisiert

Göteborg-Trainer«Basel routinierter»

Trainer Stefan Rehn (40/Sd) empfängt morgen mit dem IFK Göteborg in der zweiten Qualifikations-Runde zur Champions League den FC Basel.

von
Peter Berger

Stefan Rehn, worin unterscheiden sich Göteborg und der FCB?

Stefan Rehn: Basel verfügt über viel mehr Routine. Wir haben ein unerfahrenes Team. Viele Spieler sind zwischen 16 und 20 Jahre alt.

In Schweden läuft die Saison seit 16 Runden, in der Schweiz erst seit drei – ein Vorteil für Sie?

Stefan Rehn: Ja, der Rhythmus müsste ein Vorteil für uns sein.

Göteborg ist seit sieben Partien ungeschlagen.

Stefan Rehn: Die Statistik sieht gut aus. Aber um ehrlich zu sein: Basel wird viel stärker sein als Murata aus San Marino oder zuletzt das zweitletzte Gefle in der Meisterschaft.

Zuletzt blieb die Equipe aber viermal ohne Gegentor und erzielte 13 Treffer.

Stefan Rehn: Das darf man nicht überbewerten. Bestimmt waren die Ergebnisse jedoch gut für unser Selbstvertrauen.

Selber waren Sie ein erfolgreicher Fussballer. Als Trainer wurden Sie in Schweden in fünf Jahren auch schon dreimal Meister und zweimal Cupsieger. Ihr Erfolgsgeheimnis?

Stefan Rehn: Ich habe keines. Sicher kein Nachteil ist, dass ich selber gegen Teams wie Manchester United oder Barcelona gespielt habe. Die Spieler hören mir zu und glauben, was ich ihnen sage.

Haben Sie noch Kontakte zur Schweiz?

Stefan Rehn: Ja, zu Erich Hänzi und Andres Gerber.

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