Aktualisiert 03.12.2008 10:57

Basel

Basel-Stadt entmilitarisiert Zivilschutz

Die Basler Regierung hat die Reform des Zivilschutz' gutgeheissen. Statt auf Kriege wird der ZS auf zivile Ereignisse ausgerichtet. Der Sollbestand an ZS-Pflichtigen wird reduziert, Anlagen eingemottet, Material erneuert und sechs Jobs gestrichen.

Die 2007 angekündigte Reform «Zivilschutz 2010» wurde am Mittwoch den Medien vorgestellt. Wenn sie 2012 voll umgesetzt ist, sollen die Personalkosten um 730 000 Fr. sinken, da sechs Stellen mittels natürlichen Abgängen abgebaut werden - davon drei schon per Ende 2009. 2007 lag das ZS-Budget insgesamt bei 3,87 Mio. Franken.

Künftig soll der baselstädtische Zivilschutz noch 1692 aktive Angehörige umfassen; das sind rund 20 Prozent weniger als bisher. Neue Fahrzeuge werden nun für 1,5 Mio. Fr. beschafft; für neues Material sind 273 000 Fr. budgetiert.

Von den bestehenden 65 Anlagen des Basler Zivilschutz' will dieser nur 24 behalten. 17 ZS-Anlagen sind schon dauervermietet; für weitere acht fasst man dies ins Auge. Zehn ZS-Anlagen werden eingemottet oder gar aufgehoben. Sechs weitere überzählige Anlagen sind für nichts anderes brauchbar. (sda)

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