Aktualisiert 20.06.2008 10:48

SpitzenmedizinBasel und Bern verbünden sich gegen Zürich

Die medizinischen Zentren Bern und Basel institutionalisieren ihre Zusammenarbeit mit einer neuen Kooperationsvereinbarung und wollen sich damit vor allem gegenüber dem Standort Zürich behaupten.

Die Zusammenarbeit der medizinischen Fakultäten und der Universitätsspitäler von Basel und Bern ist bereits seit 2004 etabliert, etwa bei der Herzchirurgie. Ab Herbst 2008 wird die gemeinsame Neurochirurgie Basel-Bern ihren Betrieb aufnehmen.

Die neue Vereinbarung löst den Vertrag aus dem Jahr 2004 ab, wie die drei beteiligten Kantone am Freitag mitteilten. Neu beigetreten ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Der Kanton Basel-Landschaft, der das UKBB und die Universität Basel mitträgt, wird das politische Gewicht der Allianz erhöhen, wie es heisst.

Die Standorte Bern und Basel hatten ihre Zusammenarbeit im Jahr 2004 begonnen. Sie wollen sich damit im Rahmen der gesamtschweizerischen Konzentration der Spitzenmedizin, vor allem gegenüber dem Standort Zürich behaupten.

Neuer Chefarzt der Neurochirurgie Bern-Basel wird Luigi Mariani, der am 1. September vom Inselspital Bern ans Universitätsspital Basel wechselt. Der Medizinprofessor mit Jahrgang 1964 wurde vom Basler Universitätsrat zum Ordinarius für Neurochirurgie ernannt, wie die Uni Basel ebenfalls am Freitag bekanntgab.

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