Last-Minute-Geschenk: Basel verlost historische Strassenschilder

Aktualisiert

Last-Minute-GeschenkBasel verlost historische Strassenschilder

Wer noch ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk sucht, könnte hier fündig werden: Die Basler Behörden verlosen via Facebook acht klassische Emaille-Strassenschilder.

von
sis
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Die historischen Strassenschilder bestehen aus Emaille und können daher nicht wiederverwendet werden.

Die historischen Strassenschilder bestehen aus Emaille und können daher nicht wiederverwendet werden.

20 Minuten/sis
Die Teilnahme auf Facebook ist noch bis zum 22. Dezember 2017 um 12 Uhr möglich.

Die Teilnahme auf Facebook ist noch bis zum 22. Dezember 2017 um 12 Uhr möglich.

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30 alte Strassenschilder wurden kürzlich in der Innenstadt durch neue ersetzt. Acht von ihnen verlost jetzt das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt. Die blau-weissen Tafeln sind alle mindestens 50 Jahre alt. Zur Auswahl stehen Marktplatz, Greifengasse, Clarastrasse, dreimal Freie Strasse und zweimal Elisabethenstrasse.

Teilnehmen kann jeder mit einem Facebook-Account: Dazu muss man einfach den Namen des gewünschten Strassenschildes als Kommentar unter den Los-Beitrag schreiben. Die Aktion geht noch bis Freitag um 12 Uhr. Über 4000 Kommentare wurden bis Donnerstagabend bereits abgegeben.

«Emaille-Schilder können nicht recycelt werden»

22 der ersetzten Schilder bestehen aus dem heute üblicherweise eingesetzten Aluminiumblech und können daher wiederverwertet, sprich neu beklebt werden. «Die restlichen acht Stück wurden aus Emaille gefertigt und sind somit für eine Wiederverwendung ungeeignet», erklärt Daniel Hofer, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements Basel-Stadt: «Wir haben uns daher entschieden, diese zu verlosen.»

Basel erneuert seine insgesamt 1025 Strassenschilder etappenweise. Das Besondere an den neuen Schildern: Unter dem Strassennamen wird eine maximal zweizeilige Erklärung zur Namensgebung stehen. Das soll den Leuten die Basler Stadtgeschichte näherbringen. Bei Strassennamen mit Tieren, Pflanzen, Jahreszeiten oder bei offensichtlichen Namensbedeutungen wie Fischerweg oder Eisenbahnstrasse wird auf eine Erklärung verzichtet.

Begehrtes «Elftausendjungfern-Gässli»

In der Vergangenheit war ein Strassenschild besonders begehrt: Im Elftausendjungfern-Gässlein an der Mittleren Brücke wurden die Tafeln in der Vergangenheit mehrmals entwendet. Die Diebstähle hörten erst auf, als die Stadt die Schilder höher anbringen liess und eine Demontage somit erschwerte.

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