Oekologie: Basel will nur noch sauberen Strom
Aktualisiert

OekologieBasel will nur noch sauberen Strom

Als erster Kanton will Basel-Stadt künftig eine komplett ökologische Stromversorgung realisieren, wie die IWB am Mittwoch bekannt gaben.

Auf Grund ihrer Beteiligungen an Wasserkraftwerken konnten die IWB in den vergangenen Jahren bereits zwischen 80 und 90 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Den fehlenden Anteil haben die IWB bisher am Markt in undeklarierter Qualität beschafft. Ab sofort werden die IWB jeweils am Jahresende sowohl den nicht deklarierten als auch den nicht erneuerbaren Anteil mittels Herkunftszertifikaten ökologisch aufwerten.

Mehrkosten von 0,03 Rappen pro Kilowattstunde

Für die Beschaffung der Zertifikate hat der Regierungsrat einen Rahmenkredit von 1,7 Millionen Franken für drei Jahre gesprochen. Für 2009 ergeben sich Mehrkosten von rund einer halben Million Franken oder rund 0,03 Rappen pro Kilowattstunde. Die Finanzierung erfolgt zu Lasten der IWB, das heisst ohne Mehrkosten für die Kunden. Langfristig wollen die IWB den fehlenden Anteil aus eigenen erneuerbaren Energiequellen beschaffen. Dazu sollen einerseits bestehende Anlagen ausgebaut werden, anderseits wollen die IWB auch in neue Windkraft- und Solaranlagen investieren. (dapd)

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