Luxus in der Krise: Baselworld ist 2018 nur noch halb so gross
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Luxus in der KriseBaselworld ist 2018 nur noch halb so gross

An der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld werden im kommenden Jahr nur noch halb so viele Aussteller ihre neuen Kollektionen zeigen.

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An der Baselworld 2018 werden nur noch halb so viele Aussteller zu sehen sein. Die Uhrenindustrie und die Messe befinden sich in einer Krise.

An der Baselworld 2018 werden nur noch halb so viele Aussteller zu sehen sein. Die Uhrenindustrie und die Messe befinden sich in einer Krise.

Keystone/Georgios Kefalas
Grossandrang vor der Eröffnung der Baselworld. Die Besucherzahlen waren in den Vorjahren auch schon höher.

Grossandrang vor der Eröffnung der Baselworld. Die Besucherzahlen waren in den Vorjahren auch schon höher.

Keystone/Georgios Kefalas
Nichtsdestotrotz: Glamour ist wichtig. Bei der Eröffnung zerschnitt Bundesrat Alain Berset das Band. Auch Basler Regierungsprominenz hantierte mit den Scheren.

Nichtsdestotrotz: Glamour ist wichtig. Bei der Eröffnung zerschnitt Bundesrat Alain Berset das Band. Auch Basler Regierungsprominenz hantierte mit den Scheren.

Keystone/Georgios Kefalas

Die Zahl der Aussteller an der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld wird von etwa 1300 auf 600 bis maximal 700 reduziert. Das berichtete Radio SRF. Christian Jecker, Sprecher des Messeunternehmens MCH, sagte, dass die Ausstellerzahl zwar «wesentlich kleiner» werde. Doch seien die wichtigsten Aussteller immer noch mit an Bord. Zudem bleibe die Baselworld die weltweit wichtigste Uhrenmesse.

Um den Aderlass zu stoppen, erhalten die Aussteller zehn Prozent tiefere Mietpreise. Zudem dauert die Messe nicht mehr acht Tage, sondern nur noch sechs. Bereits früher wurde diese Verkürzung bekannt, nicht aber die Halbierung der Ausstellerzahl. Es müsse über ein neues Konzept nachgedacht werden, sagte Jecker weiter.

Die Baselworld ist das Flaggschiff der Messe Basel. Sie ist aber nicht die einzige Messe, die in der Krise steckt. Das Unternehmen MCH Group gab bereits früher bekannt, dass für 2017 mit einem halb so hohen Gewinn wie im Vorjahr gerechnet wird.

(SDA)

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