«Basic Instinct 2»: «Basic Instinct 2»: Die Femme fatale verführt auf ein Neues
Aktualisiert

«Basic Instinct 2»«Basic Instinct 2»: Die Femme fatale verführt auf ein Neues

Was wurde nicht alles geschrieben, als «Basic Instinct 2» im Frühjahr in den Kinos anlief.

Meist ging es um den gut erhaltenen Körper von Miss Sharon Stone (48). Wir erinnern uns: Stone ging im ersten Teil als atemberaubende Femme fatale in die Annalen ein, präsentierte den spektakulärsten Beinüberschlag der Filmgeschichte und glänzte mit aufregenden Sexszenen.

14 Jahre später hat sie als Romanautorin Catherine Tramell San Francisco den Rücken zugekehrt und ist nach London übersiedelt. Aber selbst dort gerät sie in Konflikt mit dem Gesetz. Scotland Yard beauftragt den brillanten Psychiater Dr. Andrew Glass. Doch auch er lässt seine Professionalität bald fahren und verfällt der kühlen Blonden mit der messerscharfen Intelligenz.

Um eins vorwegzunehmen: Das Sequel kommt nicht an das kultige Original heran. Sharon Stone kokettiert zu offensichtlich mit ihrem Image und schiesst dabei bisweilen über das Ziel hinaus. Trotzdem vermag «Basic Instinct 2» unter dem Strich dank atmosphärischem Set-Design und einer gehörigen Prise Sex zu gefallen. Die DVD-Features (Audio-Kommentar, Hinter den Kulissen) entsprechen dem Film: solide, aber nicht umwerfend.

Philippe Zweifel

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