Basler Autofahrer übte «Rache» an Velo
Aktualisiert

Basler Autofahrer übte «Rache» an Velo

Ein deutscher Autofahrer ist am Montagabend nach einem Selbstunfall in Basel derart in Rage geraten, dass er sich an einem abgestellten Velo «rächen» musste.

Wie die Kantonspolizei Basel-Stadt mitteilte, überfuhr er um 22.00 Uhr zuerst das Rotlicht bei der Johanniterbrücke, weil er zu sehr mit seinem Mobiltelefon beschäftigt war. Mit einer Hand am Steuer erwischte er die Kurve darauf nicht richtig und streifte auf der Gegenfahrbahn ein entgegenkommendes Auto. Danach riss er das Steuer scharf rechts, fuhr auf dem Trottoir weiter und rammte ein abgestelltes Velo. Dies erboste ihn laut Polizei derart, dass er ausstieg, die Hose öffnete und auf das abgestellte Velo urinierte. Zur Weiterfahrt kam er dann aber nicht mehr, denn alarmierte Polizei war bereits zur Stelle. Er liess sich bereitwillig auf den Posten bringen, beim Einsteigen ins Polizeiauto stolperte er allerdings noch über seine Füsse und fiel flach hin. Beim Fehlbaren handelte es sich laut Polizei um einen 40-jährigen, in Basel wohnhaften Deutschen. Er hatte 1,45 Promille Alkohol im Blut. Er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben und wird sich vor Gericht verantworten müssen. (dapd)

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