Aktualisiert 18.07.2014 20:43

Special Elements

Basler beeindrucken «Got to Dance»-Jury

«Diese Show braucht Gruppen wie euch», sagte Take-That-Mitglied Howard Donald zu der Basler Gruppe Special Elements. Bei «Got to Dance» sind sie eine Runde weiter.

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«Normalerweise drücke ich nicht so schnell die goldene Taste», sagt Jurorin Palina Rojinski nach dem Auftritt von Special Elements. Besonders beeindruckt war sie von der unkonventionellen Kombination aus Hip-Hop und ruhiger, balladesker Musik. «Ihr seid alle sehr maskulin, hart und dann sucht ihr euch so einen schönen Song aus und könnt ihn wirklich darstellen.»

Mit verbundenen Augen hatten sich Special Elements auch in die Herzen der anderen Jurymitglieder getanzt. «Ich hoffe, ich sehe euch im Final, denn das war eine Final-würdige Performance», sagte Howard Donald. Die Basler sind dementsprechend eine Runde weiter. 20 Minuten konnte mit einem Mitglied der Tanzgruppe sprechen:

Simon Walti, ihr seid eine Runde weiter. Gratuliere!

Ja, wir sind absolut überwältigt. Das Gefühl auf der Bühne war grossartig. Und dann diese Resonanz - wir sind überglücklich.

Wie war es, euch selber im TV zu sehen?

Das ist schon sehr schräg. Wir hatten diese Show nur für «Got to Dance» kreiert und selber noch nie gesehen. Jetzt konnten wir uns selber dabei beobachten - und dann auch gleich noch im Fernsehen.

Seid ihr zufrieden mit eurem Auftritt?

Man ist ja immer besonders selbstkritisch. Aber wir hatten ein gutes Gefühl während des Tanzens und sind im Grossen und Ganzen sehr zufrieden.

Die Jury war besonders beeindruckt von euren Augenbinden. Hand aufs Herz: Sieht man da nicht durch?

Nein, man sieht nur etwas Licht von den Scheinwerfern, aber man erkennt nicht wirklich etwas. Wir sind die Performance so oft ohne Augenbinde durchgegangen, dass wir sie verinnerlicht haben. Klar trifft man da mal zufällig die Hand eines anderen oder greift ihm ins Gesicht, aber grössere Unfälle gab es nicht.

Bei euch gibt es keinen Chef. Ihr choreografiert alles in der Gruppe.

Ja, wir besprechen alles, von der Liedauswahl bis zum kleinsten Detail. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir eine halbe Stunde über eine einzige Bewegung diskutieren. Aber wir finden uns immer irgendwo und sonst wird das Ganze demokratisch gelöst.

Was habt ihr für Tipps für andere Nachwuchstänzer? Es ist nicht einfach, in diesem Bereich Erfolg zu haben.

Anfangs wussten wir nicht genau, ob unser Stil überhaupt funktioniert. Aber uns hat es gefallen - das ist das Wichtigste: Man muss das tun, was einem selbst zusagt, damit man auch dahinterstehen kann. Auch wenn es nicht dem Standard entspricht.

Angenommen, ihr gewinnt. Was macht ihr mit den 100'000 Euro?

Unser Traum wäre eine abendfüllende Show. Das könnte man mit dem Geld vielleicht aufziehen. Aber wir haben auch gerade erst eine eigene Tanzschule gegründet. Das ist unser kleines Baby, das wir weiterhin pflegen wollen. So kommt das Geld auch unseren Schülern zugute.

Den «Got to Dance»-Auftritt von Special Elements können Sie sich hier anschauen. Anfang August entscheiden bei den Live-Shows die Zuschauer per Telefon, ob Simon, Axel, Nicolas, Muhammed, Roman und Alex weiterhin im Rennen sind.

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